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Hanna Sachs geb. Assur Lewy" gebildet nnd in derselben sechs Stellen
mit einem jährlichen Einkommen von je 100 Thlr. kreirt würden.
AsraelitischeS Waisenhaus zu Königsberg.
Im Jahre 1862 durch freiwillige Beiträge und ein Bermächtniß von
1000 Thlr. begründet, und noch im Entstehen begriffen. Vermögen
6500 Thlr.
Israelitisches Waisenhaus zu Stettin.
1854 durch den Rabbiner Dr. Weisel begründet. Im Jahre 1859
betrug das Kapital-Vermögen 3500 Thlr., wozu ein Antheil von 1440
Thlr. an dem Rießschen Legate (s. d.) kam.
Graf Jtzenplitzsche Stipeudien-Stiftung.
Der Geh. Staatsrath, Graf v. Jtzen plitz überwies 1819 aus Forderungen
an den Staat für Kriegsliefcrungen einen Fonds, aus welchem
(1837) zwei Zöglingsstellen in der Waisen-Versorgungs-Anstalt
zu Klein-Glienicke (s. d.) gestiftet, und (1839) 3000 Thlr. zu zwei
Freistellen im Schullehrer-Seminar zu Potsdam (jetzt zu Köpenick) bestimmt
wurden.
Jtzigsche Faiuilien-Stlftung,
von Daniel Jtzig zu Berlin mit 22,000 Thlr. begründet. Die Einkünfte
sollen für Unterstützung bedürftiger Familienglieder verwendet werden
(Lisco S. 397).
Jtzigsche Freischule.
Oberbaurath Daniel Jtzig zu Berlin begründete 1777 eine Freischulc
mit der Bestimmung, armen Kindern neben dem Unterricht in der jüdischen
Religion und im Hebräischen vorzüglich diejenigen Kenntnisse
und Fertigkeiten zu verschaffen, welche zu ihrem Fortkommen im bürgerlichen
Leben erforderlich scheinen. Er schenkte dem Institut nach
find nach 1500 Thlr. 1826 sind die Fonds und Schüler des Instituts
mit der jüdischen Gemeinde-Knabenschule (s. d.) vereinigt.
Necha Jtzigsche Stiftung,
Recha Jtzig zu Berlin (f 1841) bestimmte ihren Nachlast (61,000 Thlr.)
zum größten Theil zu einem Familien-Vermächtniß. Die Zinsen sollen
'ur Unterstützung der Verwandten, ohne Unterschied des Grades, blos
nach Maßgabe der wirklichen Hülfsbedürftigkcit und vorzüglich ihrer
Würdigkeit verwendet werden. Ist kein Mitglied der Familie mehr
vorbanden, so soll das Kapital zur Errichtung eines Hospitals für Bekenner
des jüdischen Glaubens beiderlei Geschlechts verwendet werden.
(Lisco S. 399.)
Jubel-Stiftung von Kommilitonen der Breslauer Universität,
1361 bei Gelegenheit der 50 jährigen Jubelfeier der Universität Breslau
begründet. Der Kapital-Stock (2500 und 1000 Thlr.) soll so
lange aufgesammelt und vermehrt werden, bis jährlich 300 Thlr. Atusen
erwachsen. Gleichermaßen soll künftig bei etwa eintretenden Vakanzen
die Ansammlung der Zinsen stattfinden. Der akademische Senat