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verwandte unvermögend, der auf der Schute ft« und fleißig sich
betrageu erne Re,,e zur Universi,-, bewiesen hat und aus der Univer-
WM Thlr^Gold *‘ 0, ' tU " ä 3 " ; m Ͱpit°l beträgt zur Zeit (1861)
Wittwe Kesselheim,
geb. Staat zu Kolberg (t 1839) vermachte u. % dem Naivität
sollett.
Keßlersche Stiftung zu Wernigerode.
Pastor Keßler lcgirte 1824 a) 800 Thlr., deren Interessen einer
Magd in Wernigerode oder Nöschenrode, die lange in christlicher Treue
ihrer Herrschaft gedient hat und in ihrem Alter einer solchen Beihülfe
bedürftig und würdig ist, quartaliter bis an ihren Tod gezahlt werden
sollen; b) 500 Thlr., deren Zinsen jährlich einer unterstützungsbedürftigen
Braut, die ihre Unschuld bewahrt hat, an ihrem Hochzeitstage gezahlt
werden sollen. Der Superintendent hat die Designation, die gräfliche
Regierung die Entscheidung; c) 1000 Thlr., deren'Interessen zur Hälfte
in Wernigerode nach stattgehabten! Brand-Unglücke sofort an Abac-
btatmtt vcrthkill werden sollen; ci) jährlich 4 Thlr. Zinsen zur Än-
sch-ssung von Büchern sür arme Kinder der «ebsrane,»Schute; e) 5(10
Thl-. »m Ansch-ssmtg von Bibeln nnd Gesangbüchern sür sechs konfir-
TmtS. zu" Ä ÄÄCÄ
ärmsten Knaben und das ärmste Mädchen dieser Parochic; g) 500 Thlr
^ «"f wc ab:
gehenden Theologie studnenden Jüngling bestimmt sind.
Keß l e rscheü Berniächtniß.
Eine alte Stiftung der Stadt Usedom; Kapital 200 Thlr. Die Zinsen
ñd-r mrwendc. *“*' ""d-» st- »'« Schulgeld sür arme
Kettwig.Mülheimer Lehrer-Wittwen-Kasse,
. Ķêuchensche Stiftung zu Barmen.
Sic bezweckt die Herstellung einer Handwerker - Schule. Kapital
3000 Thlr.
K i e k e n b i e t e r - M a a S - M ü l l e r sches Stipendium,
für ftudircnde Bürger-Sohne der Stadt Seehaufcn a. A. Es beträgt
jährlich 48 Thlr. und wird vom Magistrat vergeben.