Full text: Preußisches Landbuch

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Hirsch Meyer, 
ut Blesen (t 1822) und seine Gattin vermachten der Synagoge zu 
Schwerin a. W. 1500 Thlr., der Synagoge zu Birnbaum 500 Thlr. 
und der Synagoge zu Meseritz 300 Thlr. Vom Ertrage der Zmsen 
sollen am Sterbetage der Testatoren jüdische Arme der genannten Sete 
mit Brot und Holz unterstützt worden. 
Jakob Abraham Meyersche Familien Stiftung. 
Der 1854 in Berlin f Geh. Kommerzienrath Jakob Abrahmn Meyer er 
richtete eine Stiftung durch Festsetzung eines Kapitals, dessen Zinsen 
in Beträgen von 1000 Thlr. zur Mitgift an bedürftige und würdtgc 
jüdische Mädchen verwendet werden sollen, die mit dem Stifter oder 
dessen verstorbener erster Ehegattin Betty, geb. Ries verwandt sind. 
Kuratoren der Stiftung waren im Jahre 1863 Ad. und Jultus I. 
Meyer. 
Jacob Meyersches Legat. 
bei dem Synagogen-Vorstande zu Königsberg i. Pr. Die Ztnsen wer 
den an hülfsbedürftige weibliche Verwandte des Jacob Meyer Be 
hufs ihrer Ausstattung vertheilt. 
Joel Wolff Meyersche Stiftungen. 
Der Geh. Kammerzicnrath Joel Wolfs Meyer zu Berlin überwies 
1856 der Akticn-Bau-Gesellschaft „Alexandra-Stiftung" 5000 Thlr. 
als Geschenk unter der Bedingung und mit der Mastgabe, dast von 
den zu 4 pCt. zu berechnenden 'Zinsen 1) 40 Thlr. an den National 
dank 2) 120 Thlr. an die Alter-Versorgung-Anstalt der jüdtschen 
Gemeinde, und 3) 40 Thlr. an die Auer b a chsche Waisen-Erziehnngs- 
Anstalt als immerwährende jährliche Rente gezahlt werden, die Mehr- 
Einnahme aus dem Kapital aber dem Geschenk-Fonds der Baugesell 
schaft der Alexandra-Stiftung zufließen soll; damit jedoch dieser Stif 
tung aus der Zuwendung der möglichste Vortheil, überall aber Nach 
theil nicht erstehen möge, wurde derselben das Recht gewahrt, die ge 
dachten Renten gegen baare Zahlung des 25fachen Betrages an dte 
betreffenden Stiftungen nach einer sechs Monat vorher zu erfolgenden 
Kündigung ablösen zu können. I. W. Meyer überwies auch der 
Pischon scheu Stiftung 100 Thlr. zum eisernen Fonds. 
Lippmaull Meyersche Familien-Stiftung, 
von dem Hof-Agenten Lippmann Meyer zu Breslau 1814Metztwillig 
errichtet und beim dortigen Stadtgericht verwaltet. Das Stiftungs 
Kapital beträgt 25,000 Thlr., von deffen Zinsen 2400 Thlr., sobald 
dieselben angesammelt sind, an die Empfänger aus den vom Stifter 
bezeichneten Familien zu zahlen sind. 
Nathanael Konstantin Meyersche Testainents Stiftnng. 
Eine in Danzig bestehende Stiftung zur Unterstützung armer Wittwen. 
W. Meyer, ^ 
Ackerbürger zu Telgte, vermachte (1851) eine Summe von 1639 Thlr., 
deren Zinsen unter die dortigen Armen vertheilt werden.
	        
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