Full text : Preußisches Landbuch

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als  das  Münzen  aufgehört  hatte,  von  König  Friedrich  Wilhelm  II.
im  Jahre  1786  seinem  ursprünglichen  Zwecke  dem  Magistrat  wieder
geschenkt.  -Lic  Anstalt  steht  unter  Leitung  von  barmherzigen  Schwe-Leute
  m  den  städtischen  schulen  verwendet  werden.
M  u  S  k  u  l  u  ö  -  C  r  e  l  l  i  u  ö  sche  Stipendien
êŞSSsHISSî
zugsweisc  bte  Verwandten  der  beiden  Familien  der  Stifter  berechtig-Theologen
  sollen  vor  Juristen  und  Medicinen:  den  Vorzug  haben'
selbst  wenn  sie  dem  Grade  der  Verwandtschaft  nach  ferner  ständen-  von
jeder  der  beiden  Familien  soll  immer  nur  Einer  das  Stipendium  genießen. ­
  Sind  keine  Verwandte  dieser  beiden  Familien  vorhanden,  '  so
können  auch  andere  Verwandte  das  Benefiz  erlangen,  mögen  sie'der
Wissenschaft  oder  Kunst  sich  widmen,  ja  selbst  Fremde,  doch  müsien
diese  Theologen  sein.  Sterben  beide  Familien  gänzlich  aus,  so  sollen
die  Zinsen  den  Prediger-Wittwen  reformirter  Konfession  an  der  Werderschen
  und  Dorothcenstädtischen  Kirche  zu  Gute  kommen.  Die  Stiftung ­
  wird  unter  Aufsicht  des  Kammergerichts  von  zwei  Kollatoren  verwaltet ­
  (Lisco  S.  296).
Museum  für  schlesische  Alterthümer  in  Breslau,
î  besteht  seit  1859  und  ist  durch  einen  Verein  gegründet,  der  300
Mitglieder  zahlt.  Vorstand  Graf  Hovcrden-Plenken.
Museum  Wallraf  »Richartz  zu  Köln.
Den  Grund  zu  demselben  legte  Prof.  Ferd.  Franz  Wallraf  (+  1824)
urdem  er  seine  werthvollen  Sammlungen  der  Stadt  Köln  unter  der
unerläßlichen  Bedingung  übereignete,  „daß  seine  Kunst-,  Mineralien-,
Malerei-,  Kupferstich-  und  Bücher-Sannnlung  zu  ewigen  Tagen  bei
dieser  Stadt  zu  Nutzen  der  Kunst  und  Wissenschaft  verbleiben,  derselben
erhalten  und  unter  keinem  erdenklichen  Vorwände  veräußert,  anders-Í
 UÍ9C í ícat  und  derselben  entzogen  werden  solle.  Das
Mnsik  Verein  zu  Master
5  E-°ñLrLr°un7^há.7ná s,nnc * fiic
Mutter-Gottes-Verein  zu  Ottweiler,
von  dortigen  katholischen  Fraueil  und  Jungfrauen  zu  dem  Zweck  gegestlftet,
  Klrchen-Paramente  und  die  Mittel  dazu  durch  Sammlung  freiwilliger ­
  Gaben  zu  beschaffen.
            
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