Full text : Preußisches Landbuch

494

wohlthätigen  Zwecken  verwendet.  Der  Kapitol-Fonds  hatte  sich  Ende
1863  auf  101,508  Thlr.  vermehrt.
Neumärkscher  Meliorationsgelder-Zinsen-Pensions-FondS,
zu  Pensionen  und  Unterstützungen  für  hülfsbedürftige  Wittwen  und  verwaifete
  Töchter  höheren  Standes  der  Nemnark  in  derselben  Art  bestimmt, ­
  wie  der  Pommersche  Meliorationsgelder-Zinsen-Fonds  (s.  d.)
für  Pommern.  Verwalter  des  Fonds  ist  die  Regierung  in  Frankfurt ­
  a.  O.  Jährlicher  Ertrag  7—8000  Thlr.
Neumärkscher  Städte  UnterstithungS-Fonds.
Aus  älterer  Zeit  hcrstaminend  und  bei  der  Regierung  zu  Frankfurt  a.  O.
verwaltet,  hatte  er  1863  ein  Vermögen  von  112,200  Thlr.  Er  ist
seiner  wesentlichen  Bestimmung  nach  ein  Meliorations-Fonds.  S.  Neumärkische
  Hülfskasse  zu  Küstriu  und  Meliorations-Fonds  für  die  Neumark.

Anna  Maria  Neumann.
(+  1843  zu  Neuwied)  setzte  die  dortige  ältere  ev.  (reformirte)  Kirchen-Gemeinde
  zur  Universal-Erbin  ihres,  weit  über  1000  Thlr.  betragenden ­
  Nachlasses  mit  der  Bestimmung  ein,  daß  die  Zinsen  an  Hausarme
der  Gemeinde  vertheilt  werden  sollten.
Frau  Neumann,
geb.  Fechner,  Wittwe  des  Rittergutsbesitzers  Neumann  zu  Dittersbach ­
  (f  1862)  vermachte  400  Thlr.,  deren  Zinsen  zur  Unterstützung
für  Arme  und  Kranke  der  Gemeinden  Dittersbach  und  Georgenrnh
(Sagan)  verwendet  werden  sollen.
Neu  man  nsche  Stiftungen  zu  Prausnitz.
begründet  von  dem  1832  daselbst  +  Handelsmann  Marcus  Jakob
Neumann.  Siebestehen  a)  aus  6000  Thlr.,  deren  Zinsen  (mit  Ausnahme ­
  von  15  Thlr.  für  die  Kuratoren)  zur  Ausstattung  eines  armen
jüdischen  Mädchens  bei  ihrer  Verheiratung  verwendet  werden  sollen;
6)  aus  3000  Thlr.,  deren  Zinsen  einem  bedürftigen  verheiratheten
Talmudisten  zu  Gute  kommen  sollen.
N  e  n  in  a  il  n  sches  Stipendium.
Frau  Sophie  Elisabeth  Neumann  geb.  Harz,  Hofräthin  zu  Berlin
(t  1739)  legn  te  1000  Thlr.,  deren  Zinsen  eiueni  armen  Studiosus
evangelisch-lutherischer  Konfession,  welcher  sich  der  Theologie  widmet,
auf  drei  Jahre  verliehen  werden  sollen.  Verwandte  des  vorher  f
Hofraths  Neumann,  welche  diesen  Namen  führen,  sollen  vor  anderen
berücksichtigt  werden.  Die  Verleihung  steht  dem  Schul-Kollegium  der
Provinz  Brandenburg  zu.
N  eumeistersches  Stipendium  zu  Spandau.
Vom  Bürgermeister  Neu  Meister  1672  mit  500  Thlr..  gestiftet.  Das
Stipendium  mit  25  Thlr.  wird  an  studireude  Spandauer  Bürgersöhue,
besonders  die  Nachkommen  des  Stifters,  verliehen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.