Full text : Preußisches Landbuch

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Joseph  Scholz,
(+  Zu  Frankenstein  1858),  Oekonom,  vermachte  Mehreres  zu  wohlthätigen ­
  Zwecken.  Er  legirte  namentlich  dem  Bürger-Hospital  St.  Georg
daselbst  500,  der  städtischen  Armenkasse  500,  dem  dortigen  barmherzigen ­
  Brüder-Kloster  500,  den  dort  stationirten  barmherzigen  Schwestern
500  Thlr.'
Scholz  esche  Legate  zu  Görlitz.
Der  in  Görlitz  (1857)  t  Rechtsanwalt  Schatze  überwies  letztwillig
der  Armenkasie  daselbst  1000  Thlr.  unter  der  Benennung:  „Rechtsanwalt ­
  Scholzesches  Legat",  und  sollen  die  Zinsen  in  halbjährigen  Raten ­
  an  20  Hilfsbedürftige,  auch  sogenannte  verschämte  Arme'daselbst
zu  gleichen  Theilen  vertheilt  werden,  jedoch  der  Art,  daß  mit  Ausschluß
einer  namhaft  gemachten  armen  Verwandten,  die  so  lange  sie  lebt,  bei
jeder  Verkeilung  zuzuzielftn  ist,  keiner  der  Empfänger  die  Unterstützung
mehr  als  einmal  erhalte.  Der  Kleinkinder-Bewahranstalt  vermachte
Scholze  100  Thlr.  zur  Anschaffung  von  Bilderbüchern,  welche  das
moralische  und  religiöse  Gefühl  der  Kleinen  zu  erwecken  geeignet  sind.

Schopen  Hauer,
s.  Volksdank.
Frau  Schorch,
Landgerichts-Räthin,  vetmachte  (1858)  der  Predigerkirche  zu  Erfurt
800  Thlr.  mit  der  Bestimmung,  daß  die  Zinsen  davon  an  ihrem  Sterbetage ­
  an  drei  arme  Frauen  vertheilt  werden  sollen.
Schiaversche«  Stipendium,
von  dem  Asiesior  Schrader  1744  in  Berlin  begründet.  Er  setzte
40O  Thlr.  aus,  deren  Zinsen  mit  20  Thlr.  an  arme  und  fleißige  Mitglieder ­
  der  Kommunität  das  Gymnasii  zum  grauen  Kloster  bei  dem
öffentlichen  Oster-Epaincn  üon,  dem  Direktor  in  beliebigen  Summen
vertheilt  werden.
Andreas'  Schrader,
Kaufmann  zi,  Telgte  ( +  1858)  vermachte  6(100  Thlr..  bettn  Zinsen
«5.  X  ber  Armen  in  der  Stadt  »nd  dem  Kirchspiel  Telgte
verwendet  werden  sollen.
Julie  Schrak«  mp,
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Schrammsche  Stiftung  zu  Schönau  (Leobschtttz),
sMrtrJtet*  •vont
8000  Thlr..  best.mmt,  welche  Summe  jedoch  später  auf  3900  Thlr.
re  uc»rt  worden  ist.  Tw  Verwaltung  der  Stiftung,  welche  letztere  Korpora ­
  lonürechte  ^besitzt  und  1853  ins  Leben  getreten,  ist  von  der  Königl.
eglerung  zu  Oppeln  dem  Landrathe  und  dem  Kreis-Steueramtc  überragen; ­
  re  Verthellung  der  Zinsen  an  die  Dienstboten  erfolgt  durch
            
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