Full text : Preußisches Landbuch

rektion  verwaltet  und  hatte  1861  einen  Fonds  von  25,000  Thlr.  in
Kapitalien  und  Grundstücken;  es  wurden  daraus  Unterstützungen  von  20
bis  25  Thlr.  an  etwa  100  Personen  gegeben.  —  Bei  der  Kirche  St.
Ulrich  und  Levin  besteht  ein  Wr  cd  esches  Legat  von  150  Thlr.
Wülsfi  ngsclie  Stiftung,
für  die  Armen  zu  Dernau  und  Rech  (Ahrweiler).  Kapital  400  2hin,
von  der  Armenkasse  zu  Altenahr  verwaltet.
Katharine  Wültgenö,

Rentncrin  (t  13:  Decbr.  1848)  vermachte  den  Arm  eit  der  Pfarre  zu
Eschweiler  (Aachen)  4000  Thlr.
W  Wsih  Wir  lisch,

Kanonikus  zu  Köln  (t  1831)  hinterließ  den  Armen  der  Pfarre  zu  St.
Aposteln  ein  Haus  im  Werthe  von  3  -4000  Thlr.  nebst  Garten  und
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begründete  unter  dem  1.  September  1800  zu  Berlin  mit  27,500  Thlr.
eine  Stiftung,  deren  Zinsen  zur  Aufhülfe  jüdischer  Hausväter  der
Stadt  Berlin,  vorzugsweise  Handwerker  und  deren  Wittwen,  welche  in
ihrem  Erwerb  zurückgekommen,  bestimmt  find.  Vorsitzender  des  Kuratorii
  (1864)  M.  S.  Baswitz.

Wulfs  (^eblbaarschcs  Stipendium,
von  der  Pfarrer  Wittwe  Katharine  Gchlhaar,  geb.  Wulfs  zu  Königsberg ­
  (1775)  mit  10,000  Gulden  begründet.  Der  Stipendiat  soll
ein  Theologe  aus  den  Familien  der  Eheleute  Gehlhaar  oder  ein
sonst  tüchtiger  StudireNder  sein.  Die  Kollation  gebührt  dem  Aeltesten
aus  der  Familie.  Der  Fond  bestand  im  Jahre  1838  (Koch  II.  562.)  in
3396s  Thlr.  von  deren  Zinsen  der  Stipendiat  124  Thlr.  bezog.

v-  Wut  ff  e  n  schc  Familien  Stiftung.
Von  den  Gebrüdern  v.  Wulfsen  auf  Graban  und  Pietzpuhl  in  dem
ErbthcilungS  -  Rezesse  vom  27.  Oktober  1828',  19.  December  1828
und  12.  Februar  1829  für  die  lehnsfähige  Descendent  ihres  f  BatcrS.
des  Karl  Ehristian  v.  Wulfsen  errichtet.
Wunderlichste  Stiftung  zu  Berlin.
Der  1H62  zu  Berlin  f  Rentier,  früher  Lackicrwaarenfabrilant  Wunderlich ­
  vermachte  der  Stadt  Berlin  75,100  Thlr.  in  Werthpapieren,
Hypotheken  lind  baaretti  GMe  utift  3906'ThlâuàheUdc  -Forderungen. ­
  Aus  denRevennen  soÜeii  -f  jjtfgMitetvrlugÄig  hülssbtd'Ükftiäer,  wŞ
biger,  über  50  Jahr  alter,  6m  Berlin  ürtsangehöriger  Personen  im
Frirdrich-Wilhelms-Hospitqlmvtrwnlldt  und  diesen  noch  eine  monatliche
Remuneration  von  15  Sgr.  gezahlt  werden,  }  ist  bestimmt  zur  Aufnahme' ­
  siecher  Personen  in  das,  städtische  Şiechenhaus  ohne  Rücksicht
auf  das  Alter  und  mit  einer  gleichen  Beihülfe  von  15  Sgr.  monatlich.
            
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