Full text : Die Zucker-Industrie auf Cuba

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fammeitgeftem  werben,  wcid)e  feit  gasiteli  über  ein  bestimmtes  2mib  erstattet
  worden  sind.  Eine  solche  Zusammenstellung  muh  auch  darüber
Klarheit  schaffen,  welche  Lücken  noch  auszufüllen,  welche  Ungenauigkeiten
zu  berichtigen  sind.  ,  ..
#rumi  auSgeíjeiib  l)at  bas  ^ereiiiS^irectormm  amia#  beauglid)
ber  Insel  Cuba  die  vorhandenen  Berichte  bearbeitet.  Gerade  dieses  Land
wurde  gewählt,  weil  eS  von  allen  mit  betn  größten  Contingent  Rohrzucker ­
  auf  dem  Weltmärkte  erscheint,  weil  ferner  eS  sich  den  größten  Consumenten
  ber  Gegenwart  —  die  Vereinigten  Staaten  von  Nordamerika  —
aiS  ¡ei"  eigen  erobert  i)at,  enb#  weil  eS  nad)  einer  weit  oerbreiteten  ^nsicht
  bei  vorschreitender  Entwickelung  binnen  Kurzem  noch  weit  gewaltigere
mrnrn  SMi-auderS  ans  bett  9^6^11,01%  werfen  oermag.  Eo  feimtaei^net
  fid)  biefeS  Baitb  gana  uorangSweife  als  einen  fnrd)tbaren  ^ctt.
bewerbet*  ber  Gurobäifd)eit  3nder=3ublt^^rie  mtb  iitSbefoiibere  and)  ber
Deutschen.  Bei  ber  Bearbeitung  ber  Berichte  mußte  in  doppelter  Beziehung ­
  über  dieselben  hinausgegriffen  werden.  Einmal  schien  es  nothmeitbig,
  baS  ^^erftänbitif)  ber  99^^1)6^111^611  bnrd)  eine  loemg^^elt0  übcrflüchliche
  Uebersicht  über  Land  und  Leute  und  deren  bisheriges  Geschick  zu
unterstützen.  Zum  zweiten  durfte  neben  den  Angaben  der  Consularberichte
nicht  alles  verschwiegen  werden,  was  sonst  über  den  Gegenstand  sich  gesag
fand  und  was  ebenso  zur  Ergänzung  wie  zur  Klarstellung  dienen  konnte.
Eine  vollgültige  Kritik  zu  üben  reicht  baS  Material  bei  weitem  nicht  aus.
Demohnerad)tet  wäre  es  betn  Zweck  und  der  Absicht  dieser  Arbeit  zuwider
gewesen,  wenn  fie  fid)  tebiglid)  ans  bie  einseitige  Übergabe  wit  9M)-Achten
  beschränkt  hätte,  denen  bei  aller  Sorgfalt  und  Aufmerksamkeit  doch
nicht  immer  die  Autorität  ber  Sachverständigen  zugestanden  werden  darf.
Mehr  als  jemals  thut  eine  genaue  Einsicht  in  die  Lage  der  Industrie
aller  Bünber  noti).  %  beutle  %übenauder=3iibnftrie,  aur  Seit  bie  bebcutenbfte
  in  Europa,  macht  sich  darauf  gefaßt,  einen  harten  Kampf  gegen
%  feine  näd)fteit  9iad)barn  au  beMen,  oi)ite  in  gteid)em  9^aa^e  wie  bis#
durch  die  Gesetzgebung  unterstützt  zu  werden,  eie  muß  alle  ihre  Kräfte
animimeli,  imb'wirb  ben  Gruft  ber  Bage  bo^elt  fd)wer  embfiitbeit  wenn
and)  ber  Rohrzucker  mit  wachsender  Mackst  in  den  Kampf  eintritt,  été
befindet  sich  von  vornherein  im  Nachtheile  insofern,  alseine  weitverbreitete
Ansicht  dem  Zuckerrohre  eine  natürliche  Ueberlegen#  über  bie  Zuckerrübe
zuschreibt.  Zu  den  wichtigsten  Aufgaben  gehört  es  deshalb  festzustellen,
ob  diese  Ansicht  durch  wirkliche  Thatsachen  sich  bewahrheiten  läßt,  oder  ob
sie  sich  als  ein,  aus  den  Kinderjahren  des  Rübenbaues  herrührendes  Vorurtheil
  erweist.  In  der  Reihe  derjenigen  Länder,  welche  seit  lange  als
gesegnete  Rohrgefilde  gelten,  steht  obenan  Cuba,  diese  seit  fast  400  Jahren
beit  paniern  gel)örigc  1061^1^^)6  3'#,  weld)e,  bnrd)  %rud)tbarfeit  beS
BübeiiS  mtb  bnrd)  baS  mima  begünstigt,  einer  alI^erorbclttlt^^e,t  9lnS=
            
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