fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Dreiundzwanzigstes Kapitel. 
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sesellschaftlichen Reichtums. 2. Der in jeder besonderen Produk- 
llonssphäre ansässige Teil des gesellschaftlichen Kapitals ist verteilt 
Inter viele Kapitalisten, welche einander als unabhängige und mit- 
Mnander konkurrierende Warenproduzenten gegenüberstehen. Die 
Akkumulation und die sie begleitende Konzentration sind also nicht 
Mur auf viele Punkte zersplittert, sondern das Wachstum der funktio- 
Nerenden Kapitale ist durchkreuzt durch die Bildung neuer und die 
Spaltung alter Kapitale. Stellt sich die Akkumulation daher einer- 
;eits dar als wachsende Konzentration der Produktionsmittel und 
les Kommandos über Arbeit, so anderseits als Abstoßung vieler 
Ndividueller Kapitale voneinander. 
_ Dieser Zersplitterung des gesellschaftlichen Gesamtkapitals in 
Nele individuelle Kapitale oder der Abstoßung seiner Bruchteile 
"neinander wirkt entgegen ihre Anziehung. Es ist dies nicht mehr 
änfache, mit der Akkumulation identische Konzentration von Pro. 
Juktionsmitteln und Kommando über Arbeit. Es ist Konzentration 
bereits gebildeter Kapitale, Aufhebung ihrer individuellen Selb- 
Händigkeit, Expropriation von Kapitalist durch Kapitalist, Verwand- 
Ung vieler kleineren in wenige größere Kapitale. Dieser Prozeß 
Wterscheidet sich von dem ersten dadurch, daß er nur veränderte 
Verteilung der bereits vorhandenen und funktionierenden Kapitale 
"oraussetzt, sein Spielraum also durch das absolute Wachstum des 
Sesellschaftlichen Reichtums oder die absoluten Grenzen der Akku- 
Xulation nicht beschränkt ist. Das Kapital schwillt hier in einer 
Hand zu großen Massen, weil es dort in vielen Händen verloren 
Seht. Es ist die eigentliche Zeniralisation im Unterschied zur 
Akkumulation und Konzentration. 
. Die Gesetze dieser Zentralisation der Kapitale oder der An- 
ächung von Kapital durch Kapital können hier nicht entwickelt wer- 
den, Kurze tatsächliche Andeutung genügt. Der Konkurrenzkampf 
Wird durch Verwohlfeilerung der Waren geführt. Die Wohlfeilheit 
der Waren hängt, unter sonst gleichen Umständen, von der Pro- 
Juktivität der Arbeit, diese aber von der Stufenleiter der Produktion 
ab, Die größeren Kapitale schlagen daher die kleineren. Man er- 
Daert sich ferner, daß mit der Entwicklung der kapitalistischen 
"Ooduktionsweise der Minimalumfang des individuellen Kapitals 
yo chst, das erheischt ist, um ein Geschäft unter seinen normalen 
a dingungen zu betreiben. Die kleineren Kapitale drängen sich 
„ber in Produktionssphären, deren sich die große Industrie nur 
‚ch vereinzelt oder unvollkommen bemächtigt hat. Die Konkurrenz 
vr hier im direkten Verhältnis zur Anzahl und im umgekehrten 
m. hältnis zur Größe der rivalisierenden Kapitale. Sie endet stets 
3 Untergang vieler kleineren Kapitalisten, deren Kapitale teils in 
'® Hand des Siegers übergehen, teils untergehen. 
No Abgesehen hiervon bildet sich mit der kapitalistischen Produk- 
Y N eine ganz neue Macht, das Kreditwesen, das in seinen Anfängen 
Srstohlen, als bescheidene Beihilfe der Akkumulation, sich ein-
	        
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