Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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langen,  dass  man  auch  bei  ihm  thue,  was  überall  und  auch  bei
Newton  geschehen  müsse,  nämlich  dass  man  das  Gute  nicht
des  Fehlerhaften  wegen  verwerfe.
Diese  Pfiffigkeit  der  Ausflüchte  wird  Niemand  täuschen,
der  je  einen  wirklichen  Narren  von  einiger  Bildung  zu  beobachten ­
  verstanden  hat.  Aber  auch  in  den  verschiedenartigsten
Literaturzweigen  können  gute  Diagnosen  des  blossen  Wahnwitzes, ­
  der  noch  keine  für  das  gewöhnliche  Leben  störende
und  der  Vormundschaft  bedürftige  Form  hat,  ausserordentliche
Dienste  leisten,  um  das  Publicum  vor  Missgriffen  zu  bewahren.
Bin  Fourier  versteht  es  z.  B.  seitenlang  mit  dom  Anschein
der  überlegensten  Klugheit  und  Kritik  zu  reden,  und  man
muss  einen  sehr  feinen  Probirstein  handhaben,  wenn  man  an
solchen  Stellen  schon  nach  ein  paar  Seiten  die  zuverlässigen
Merkmale  einer  Monomanie  oder  sonstigen  Störung  constatircu
will.  So  redet  er  gelegentlich  davon,  dass  alle  Wissenschaften
zuerst  mit  dem  Falschen  beginnen,  den  Charakter  der  Oharlatanerie
  haben  und  sich  erst  gleich  der  Chemie  aus  der  Alchymie
zu  eigentlichen  und  zuverlässigen  Wissenszweigen  consolidiren.
Auf  diese  Weise  sei  es  auch  mit  dem  Wissen  von  der  Gesellschaft ­
  gegangen,  bis  er  die  passionirto  Attraction  entdeckt  und
hiemit  den  Grund  zu  einem  gediegenen  theoretischen  und  praktischen ­
  Verhalten  gelegt  habe.  Ein  ähnlicher  Ton  wird  auch
in  andern  Fällen  oft  genug  angeschlagen  und  wer  sich  durch
solche  Proben  verleiten  liesse,  den  Idioten  zu  verkennen  oder
wohl  gar  den  Widersinn  und  die  Ileppigkeiten  einer  ausschweifenden ­
  Imagination  für  Genie  zu  halten,  würde  sich  noch  mehr
täuschen,  als  es  der  Bauernverstand  des  Sancho  Pansa  that,
indem  er  dem  edlen  Don  Quixote  trotz  aller  sich  aufdrängenden
Wahrnehmungen  unverdrossen  nachfolgtc.  Am  possierlichsten
benimmt  sich  Fourier,  wenn  er  seine  Gegner  und  namentlich
Owen  bekämpft.  Der  angeführte  ö.  Band  der  Werke  enthält
einige  Abschnitte  dieser  Art.  Für  Jemand,  der  eine  theoretische ­
  Panacee  oder  die  Ausgeburt  einer  gelehrten  Monomanie
zu  verfechten  hat,  ist  Alles  feindlich,  was  die  neue  Wahrheit
nicht  anerkennt  oder  auch  nur  auf  dieselbe  nicht  eingeht.  Den
Ovveniten  gegenüber  zeigte  sich  nun  Fourier  keineswegs  mehr
als  das  ziemlich  gutartige  Kind,  welches  noch  aus  den  früheren
Schriften  sprach,  sondern  entwickelte  eine  ansehnliche  Dosis
von  Malice  und  von  persönlich  gehässiger  Aufiassungsart.  Doch
            
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