Object : Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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(lie  Wechsel  alle  diskontirbar  sind.  Die  Bemerkung  des  Geschäftsberichts, ­
  dass  Verluste  im  Kontokorrent-Geschäft  nicht  vorgekommen,
berechtigt  einigermassen  zu  der  Annahme,  dass  die  5,490,57(1  M.
Dehitoren  gut  seien.  Unter  den  sonstigen  Aktiven  der  Bilanz  sind
zu  nennen  420,697  M.  Einzahlungen  auf  Syndikate,  welche  sich
meistens  auf  sächsische  Rente  beziehen,  ferner  1,236,640  M.  Lombard-Konto ­
  und  44,642,578  M.  Hypotheken.  Auf  der  Passivseite
tiguriren  dagegen:  42,641,686  M.  Obligationen,  704,021  M.  Kassenscheine, ­
  3,948,177  M.  Kreditoren,  1,617,555  M  Tratten,  330,000  M.
Reservefond  und  9,0(X),000  M.  Aktienkapital.  Die  Pfandbrief-Gläubiger
haben  es  also  hier,  abgesehen  von  dem,  ihnen  jedoch  nicht  ausschliesslich ­
  verpfändeten  Hypothekenbesitz  als  Grundlage  für  ihre
Forderungen,  mit  einem,  allem  Anschein  nach  recht  gut  geleiteten
Kredit-Institut  zu  thun.  Ueber  die  Hypothekensparte  selbst  gibt
der  Geschäftsbericht  folgende  Auskunft  :  Es  wurden  neu  bewilligt ­
  und  vollzogen  5,697,993  M.  Darlehen,  und  zurückgezahlt
1,563,476  M.,  so  dass  der  Gesammtbestand  sich  von  40,192,994  M.
auf  44,327,511  M.  hob.  Sämmtliche,  neue  Geschäfte  gelangten,
mit  Ausnahme  eines  einzigen  in  Wien  abgeschlossenen,  innerhalb
der  Grenzen  Bayerns  zum  Vollzüge.*  Wie  sich  der  Hypothekenbesitz ­
  überhaupt  verthcilt,  geht  aus  dem  Geschäftsbericht  nicht
hervor.  Wir  sehen  uns  desfalls  lediglich  auf  eine  Mittheilung  des
Berichts  pro  1875  verwiesen,  inhaltlich  welcher  von  den  damals
vorhandenen  23,601,668  11.  Hypotheken  4,823,832  11.  in  Oesterreich ­
  und  1,874,830  11.  in  Wien  belegen  waren.  Verluste  im
1  ly  pothekcngeschäft  hat  die  Anstalt  auch  im  vorigen  Jahre
nicht  erlitten.  Bei  41,  ausschliesslich  in  Bayern  vorgekommenen
¡Subhastationen  beliehencr  Güter  ging  sie  vollkommen  schadlos
aus  und  konnte  auch  vier,  ihr  zugcfallene  Objekte  alsbald  wiecler
veräussern.  Auf  den  österreichischen  Hypothekenbesitz  voinehmlich
scheint  sich  jene  Aeusserung  des  Geschäftsberichts  zu  beziehen,
dass  ausserhalb  Bayerns  noch  nie  ein  Zinsrückstand  vorgekommen
sei.  Aus  einer  Mittheilung  über  die  völlige  Tilgung  des  Disagios
jener  Pfandbriefe,  „die  wir  am  31.  Dezember  nach  dem  Stande  des
Darlehens  Konto  noch  zu  emittiren  herechtigt  waren  ,  geht  nicht
mit  Bestimmtheit  hervor,  ob  die  Pfandbriete  sämmtlich  zum  Nominaloder ­
  zum  Verkaufswerth  unter  die  Passiven  der  Bilanz  eingestellt
worden  sind.  Da  aber  ein  Disagio-Konto  unter  den  Aktiven  nicht
vorkommt,  so  neigen  wir  zu  der  Ansicht,  dass  sämmtliche  Disagios
            
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