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Gutachten 
Anhang. 
der Herren Direktor Dr. G. Schaertlin, Prof. Dr. A. Bohren 
und Dr. F. Lorenz 
betreffend die vom Bundesamt für Sozialversicherung 
aufgestellten bevölkerungsstatistischen Grundlagen. 
Bundesamt für Sozialversicherung, Bern. 
An das 
Durch das Bundesamt für Sozialversicherung ist auf den 11. März 1927 
eine Konferenz zur Würdigung technischer Vorarbeiten und ihrer ersten Er- 
gebnisse über die Alters- und Hinterlassenenversicherung einberufen worden. 
An der Tagung in Bern haben teilgenommen: als Vorsitzender Herr Dr. 
H. Giorgio, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherung; als Experten 
die Herren Dr. Schaertlin, Direktor der Schweizerischen Lebensversicherungs- 
und Rentenanstalt, in Zürich, Prof. Dr. Bohren, Subdirektor der Schweize- 
rischen Unfallversicherungsanstalt in Luzern, Dr. Lorenz, 'P. D., Freiburg. 
Ferner nahmen daran teil die Herren Dr. Ney, Direktor des Eidgenössischen 
Statistischen Bureaus in Bern, Prof. Dr. Dumas, Direktor des Eidgenössischen 
Versicherungsamtes, Bern, sowie vom Bundesamt für Sozialversicherung die 
Herren Dr. Niederer, Abteilungssekretär, Dr. Friedli, Mathematiker, und Wolf, 
Hilfsmathematiker. Der Konferenz lagen als Beilagen zum Schreiben des 
Bundesamtes für Sozialversicherung vom 7. Februar 1927 zwei Untersuchungen 
von Dr. Friedli, versicherungstechnischem Experten des Bundesamtes für 
Sozlalversicherung, vor. Die erste vom 20. Dezember 1926 beschäftigt sich 
mit der Bevölkerungsbewegung in der Schweiz seit 1860 und der Theorie der 
Bevölkerungsbewegung in den kommenden Dezennien. 
Die zweite vom 28, Januar 1927 ist ein Nachtrag dazu. 
Die beiden Gutachten werden der Konferenz mit einem Schreiben des 
Bundesamtes für Sozialversicherung vom 7. Februar 1927 unterbreitet. Es 
fasst die Ergebnisse der Untersuchungen von Dr. Friedli zusammen und stellt 
der Konferenz die folgenden Fragen: 
1. Erachten Sie die im Bericht vom 20. Dezember 1926 enthaltene Grund- 
annahme über die künftige Bevölkerungsvermehrung der Schweiz als 
zulässig oder sogar, mit Rücksicht auf die wirtschaftlichen und geo- 
graphischen Tatsachen, als die einzig gegebene; 
Sollten ausser dem verwendeten Ausgangsmaterial noch andere statisti- 
sche Faktoren in Berücksichtigung gezogen werden; 
3, Halten Sie die Rechungsergebnisse, namentlich die Angaben über das 
Zahlenverhältnis zwischen Bentnern und Prämienzahlern. für wahr-
	        
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