Full text : Mittheilungen aus der Geschäfts- und Sterblichkeits-Statistik der Lebensversicherungsbank für Deutschland zu Gotha für die fünfzig Jahre von 1829 - 1878

26

II.  T  lie  il.  Statistik  der  Sterbefalle.

Todesursachen

Winter
(15  Wochen)
°;o
im  Ganzen
pro  Woche

Friihüntj
(13  Wochen)
%
im  Ganzen
pro  Woche

Sommer
(13  Wochen)
°/o
im  Ganzen
pro  Woche

Herbst
(11  Wochen)
°/o
im  Ganzen
pro  Woche

U-14.

iS
16.
i7-18.

19.
20.
21.
22.
2 3

Typhus
Asiatische  Cholera
Andere  Infectionskrankheiten
Lungenschwindsucht
Krebs
Gelenk-Rheumatismus
Diabetes
Geisteskrankheiten
Gehirn-Entzündung
Chronische  Gehirn-  und  Rückenmarkskrankheit
Entzündliche  Krankheiten  der  Organe  der
Brusthöhle
Chronische  Entzündung  (Katarrh)  der  Lungenschleimhaut, ­
  Emphysem  etc
Chronische  Herzkrankheiten
Unterleibsentzündung  (excl.  Puerperalfieber)
Chronische  Leberkrankheiten
Bright’sche  Krankheit
Aeussere  Schäden  und  Geschwüre
Gehirn-Schlagfluss
Lungenschlagfluss
Sonstige  Krankheiten
Selbstmord
Verunglückung
Altersschwäche

2,20
0,49
2,03
1,94
1,79
2,18
1,86
2,09
2,09
1,91
2,26

,96

1,96
2,37
1,89
1,70
2,16
2,08

1,92
0,16
1.92
2.36
1.93
2.37
2,81
2,82
2,31
2.15
2,68
2,20
2,17
1.94
1.90
1.91
2,26
2,02
2,50
2,00
2,29
1,66
2.16

1,53
2.83
1.83
1,76
2,18
ï,7  2
1,32
1,20
1,71
1,86
1,28
1,65
1,86
2,02
1,91
1,73
2.10
Ls*
1.10
1,99
2,03
1,78
1,65

2,02
4.89
1.89
1,57
ï,77
1 ,31
1,66
2,08
1,49
1.75
1,33
1,68
1,89
1,82
2,13
2,03
1,26
1,85
1,61
>,80
1,61
2,08
1.76

Summa

1,98

2,14

1,77

1,78

VII.  Kapitel.
Das  Alter  der  Gestorbenen  und  die  Todesursachen.
Die  Daten  der  Tabelle  XVI,  insoweit  sie  sich  nicht  auf
das  Verhältnis  zwischen  Todesalter  und  Todesursache  beziehen,
gewinnen  wesentliche  Bedeutung  erst  für  den  letzten  Theil
dieser  Abhandlung.  An  sich  ist  es  kaum  von  erheblichem
Werthe,  zu  wissen,  wie  viele  von  den  22017  Gestorbenen  bei’m
Tode  im  16.,  20.,  25.  u.  s.  w.  Lebensjahre  standen.  Es  soll
daher  auch  an  dieser  Stelle  nur  darauf  hingewiesen  werden,
dass  von  den  76  überhaupt  in  Betracht  kommenden  Lebensjahren ­
  nur  vier,  nämlich  das  15.,  das  17.,  das  18.  und  das
19.,  keine  Sterbefälle  aufzuweisen  haben,  und  dass  sich
die  sämmtlichen  Sterbefälle  auf  die  72  übrigen  Lebensjahre
(Alter  bei’m  Tode)  in  absteigender  Reihenfolge  folgendermaasen
vertheilen  :
Es  starben  :
°,o  aller  im  Alter
Fälle  von  Jahren  |
2,53  ZG
2,42  53
2,40  71
2,36  52
2,32  54
2,3i  55
2,25  50
2,23  72
2,08  73
2,01  48
1,98  51
i,97  74
1,90  75

Personen
662
641
636
631
63O
62O
616
613
6l  I
607
583
574
573

®  0  aller
Fälle
3,oi
2,91
2,89
2,87
2,86
2,82
2,80
2,78
2,78
2,76
2,65
2,61
2,60

im  Alter
von  Jahren
66
65
59
62
61
63  u.  67
60
58
68
64
57
69
56

Personen
558
533
528
520
511
509
496
492
458
442
437
434
418

Personen
409
408
403
356
334
331
326
313
291
277
269
253
246
242
218
195
193
175
156
152.

,0  aller
Fälle
1,86
1,85
1,83
1,62
1,52
1,50
1,48
1,42
1,32
1,26
1,22
M5
1,12
1,10
0,99
0,89
0,88
0,80
0,71
0,69

im  Alter
von  Jahren
49
47
46
45
43
76
44
42U.77
41
78
40
37
39
38
79
80
81
36
34
35

Personen
I39
127
113
lOO
76
74
62
57
45
38
28
25
23
15
12
11
8
5
2
i

0  aller
Fälle
0,63
0,58
0,51
0,45
o,35
0,34
0,28
0,26
0,20
0,17
0,13
0,11
0,10
0,07
0,05
0,0;
0,04
0,02
0,01
0,00

83
84

im  Alter
von  Jahren
33
82  u.
32
31  u.
30
85
29
86
28
87
88
26
27
89  u.
24
90
23
22
20
16  u.  21.

25

Werthvoller  dagegen  ist  die  Betrachtung,  in  welchen
Lebensaltern  die  verschiedenen  Todesursachen  besonders ­
  wirksam  werden,  wenn  auch  selbstverständlich
der  Mangel  der  Zahlen  der  in  den  betreffenden
Lebensaltern  gleichzeitig  versichert  Gewesenen
auch  hier  exacte  Schlüsse  unmöglich  macht.  Um  jenen  wenigstens ­
  relativen  Werth  deutlicher  nachzuweisen,  als  er  aus
der  grossen  Tabelle  (XVI)  erhellt,  wollen  wir  hier  für  diejenigen ­
  Todesursachen,  resp.  Gruppen  von  Todesursachen,
welche  entweder  rücksichtlieh  der  Zahl,  oder  aus  anderen
            
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