66
V. Tlieil. Statistik der SterldiclikeitsVerhältnisse.
Tabelle I.
Sterblichkeit der Männer in verschiedenen Geschäftsperioden.
Alters
klasse
1829 — 78
Lebende
unter
Risico
Gestorbene
Sterblich
keits
procentsatz
1829 — 59
Lebende
unter
Risico
Gestorbene
Sterblich
keits
procentsatz
1859—78
Lebende
unter
Risico
Gestorbene
Sterblich
keit«-
procontsatz
DerSterblich-
keits-
procentsatz
der 2. Periode
ist niedriger (—)
oder höher (+)
um
15—25
26—30
31—35
36—40
41—45
46—50
SI-55
56—60
61—65
66—70
71-75 II
76—80
81—85
7 994
40925
98 464
141 582
157 33 2
148 559
128 329
100 077
69 3 2 3
42 164
21 281
8305
2 35°
47
237
647
i 153
1 582
2 008
2417
2 761
2843
2 672
i 953
i 104
459
0,59
0,68
0,66
0,81
1,01
1.33
1,88
2,76
4,10
6.34
9,18
13,28
19,53
2215
13 103
34 933
53 188
60 105
57 244
47 587
34408
20 893
10 267
4032
i 274
222
15
100
292
484
651
834
926
947
8S1
662
401
162
44
0,68
0,7 6
0,84
0,91
1,08
1,46
1.95
2,75
4-22
6,45
9.95
12,72
19,82
5 779
27 822
63 531
88394
97 227
9 1 315
80 742
65 669
48 430
31 897
17 249
7031
2 128
32
137
355
669
931
i 174
i 491
i 814
1 962
2 010
i 552
942
415
0,55
0,49
0,56
0,76
0,96
1.29
1,85
2,76
4-05
6.30
9-00
13-40
19,50
0,13
0,27
0,28
0,15
0,12
— 0,17
— O.10
— 0,01
0,17
0,15
0,95
T 0.68
0,32
Sa. I 966 685
19 883
339471
6 399
627214 13484
Tabelle 2.
Sterblichkeit der Frauen in verschiedenen Geschäftsperioden.
Alters
klasse
1829 — 78
Lebende
unter
Risico
Gestorbene
Sterblich
keit«-
procentsatz
1829 — 59
1859 — 78
Lebende
unter
Risico
Gestorbene
Sterblich
keits
procentsatz
Lebende
unter
Risico
Gestorbene
Sterblich
keits
procentsatz
DerSterblich-
keits-
procentsatz
der 2. Periode
ist niedriger ( -)
oder höher (+)
15—25
26—30
31—35
36—40
41—45
46—50
SI-55
56—60
61—65
66—70
71—75
76—80
81—85
1 069
2 245
3915
5 384
6 573
7 469
8 270
8 063
6 404
4 376
2 445
i 045
325
6
25
42
73
67
101
119
227
221
228
225
125
57
0. 56
1, U
1-07
1,36
1,02
1,35
1.44
2,82
3-45
5-21
9,20
I 1,96
17,54
418
925
1 67O
2 437
2 99 1
3 366
3672
3 483
2 476
i 483
696
198
2?
16
27
44
29
56
62
112
87
74
71
33
6
0,72
I.73
1,92
1,81
0,97
1,66
1,69
3-22
3,51
4,99
10,20
l6,67
26.09
65I
1 32O
2 245
2 947
3 582
4 103
4 598
4 580
3928
2893
i 749
847
3
9
15
29
38
45
57
115
134
154
#i54
92
51
0,46
0,68
0.67
0,98
1.06
1.10
1.24
2.51
3,41
5-32
8.81
10.86
l6.89
0,26
1-05
0,95
0,83
+ 0,09
0,56
0-45
— O.71
— O.10
4* 0,33
—1,39
5,81
— 9,20
Sa.
57 583
516
23 838
620
33 745
869
Vergleicht man die liier in den Rubriken 1829— 78
stehenden Procentsätze mit den entsprechenden der Tabelle 1
des Kapitels IV, so ersieht man, dass dieselben trotz der ganz
verschiedenen Behandlung der Abgegangenen für das Abgangs
jahr nur äusserst wenig differiren, in manchen Fällen gar
nicht, in den übrigen fast nur um 1 oder 2 Einheiten der
letzten Decimalstelle. Es ist also in der That richtig, dass,
wie schon in der Einleitung behauptet wurde, für die Gothaer
Beobachtungen der Behandlung des Abgangs im Abgangsjahr
bei dem relativ geringen Umfang desselben eine nur sehr ge
ringe Bedeutung beizulegen ist.
Die Rubriken 1829—59 und 1859 — 7& sowie die bei
gefügten Differenzencolumnen gehen mancherlei interessante
Aufschlüsse. Zunächst ersieht man aus denselben, dass die
'Sterblichkeit der Gothaer Bank im Laufe der Jahre ganz auf
fallend zurück gegangen ist, in bedeutendem Maase bei den
Männern, aber in geradezu ausserordentlichem bei den Frauen.
Es ist dieser Zurückgang um so auffallender, als die durch
schnittliche Dauer der Versicherungen — das durchschnittliche
Versicherungsalter — trotz des reichlichen, in grösseren Zeitab
schnitten ständig gewachsenen Zugangs doch allmählich gestiegen
ist und mit dem höheren Versicherungsalter bei sonst gleichem
Alter die Sterblichkeit auch eine höhere zu werden pflegt —
was bei der Gothaer Bank, wie wir im vorigen Kapitel gesehen
haben, für die Frauen allerdings nicht ganz zutrifft, im Allge
meinen aber durchaus der Fall ist — und man deshalb von
vornherein eher eine mäsige Zu - als Abnahme der Sterblich
keit mit dem Alter der Bank hätte erwarten sollen. Eine
zutreffende Erklärung für die unbestreitbare Thatsache des
Rückgangs ist aber trotzdem nicht schwer aufzufinden. Man
hat sie einestheils in einer durch die rationellere Gesundheits
pflege etc. begründeten allgemeinen Abnahme der Sterblichkeit,
anderenteils in der sorgfältigeren Prüfung resp. Auswahl der
Antragsteller, welche mit der längeren Praxis der mit der Be-