m
86
V. Th eil. Statistik der Sterblichkeitsverhältnisse.
Tabelle 3.
Lebende unter Risieo in verschiedenen Altersklassen und Versicherungsperioden
und zugehörige Durchschnittsalter.
Alters
klasse
Versicherungsjahre
2—3 4—6 7—10 II—15 ! 16—20 I 21—25 26—30 31—33 36—40 4 In. darüber!
Im Ganzen
23,:
4 052
28.4
13 401
33,o
18 802
37-9
17 020
42-8
11 582.8
47-m
7 063
52,8
4 045
57-8
2 503
62.4
400
66.4
31.5
76—90
23-3
3 427.5
28.4
17 102.5 :
33u !
32 472.5
37,9
32 124,5 I
42,8 i
24 480
47-9
15 488
52.7 :
10 281.5
^ 57-s
5 525,5
62.0 I
1 738.5
66.8 !
178
23-3
1 212.5
28.7
0 004.5
33-»
32 152
38,0
42 002
42.9
37 200
47.8
24 802.5
52.9
10 803
57.8
0 020
62.8
4 720
67,3
073
71,2
30
37 820,5
43-0
43 370
47.8
30 000
52.8
23 133
57-8
15 400,5
62,7
8 201
67,3
3 184
72.1
373,5
76,0
3
15 743
43,i
34 540
48 0
38 015.5
52.8
30 080,5
57.8
10 511
62.8
12 402,5
67,7
0 423.5
72,3
2 060 5
76.9
103
39-0
1 017
43;3
10 800 5
48.1
24 108,5
53,o
27 101
57.8
21 175
62.8
13 005
67.7
7 722
72.7
3 042 5
77.2
054,5
81.7
01
43.8
00.5
49.0
850
53, s
5 328
58.1
11 528
62.9
12 030,5
67.8
8 457
72,7
4 250,5
77-8
1 707,5
82.4
570,5
86.9
71.5
48.9
43
53.9
507
58.5
3 381
63.1
7 071,5
67.9
0 008
72,7
4 357
77.6
1 838
82,4
585,5
87.2
103,,
76,9
103
77,5
1 015,5
78,3
1 040,5
79,o
2 418,5
79,i
2 527
53.9
30
58.9
325
63.5
1 832,5
68,1
3 705
72.8
3 254.5
77.6
1 720
82,5
010
86.9
00,5
79,2
2 435,5
58.8
17
64.0
131.5
68,5
803
73.1
1 000,5
77.8
1 222,5
82.9
510
87,0
104.5
23.3
8 048
28,5
42 701
33-2
101 837,5
38,1
140 428
43.0
103 387,5
48.0
155007
52.9
130 270
57-9
107 020
62.8
75 624
67.8
40 470
72,T
23 004. ,
77-6
0 330
82.4
2 004
87.0
388
1 843"
78,
12 382
einfache Multiplication der ohne Rücksicht auf die Versicherungs
dauer gefundenen Sterblichkeitsverhältnisse mit den Zahlen der
Lebenden der verschiedenen Versicherungsperioden. Eine solche
Uebereinstimmung der Altersbesetzung oder der Durchschnitts
alter findet indessen, wie uns die Tabelle 3 selbst zeigt, nicht
statt, und es mussten daher die Sterblichkeitspromillesätze der
Tabelle 2 zuvörderst einer Interpolation unterworfen werden,
bevor sie mit den Lebenden unter Risieo der Tabelle 3 in
Verbindung gebracht werden konnten. Diese Interpolation
wurde auf graphischem Wege vollzogen und zwar unter der
Annahme, dass sich sowohl die Promillesätze der Tabelle 2,
als die Lebenden der Tabelle 3 direct auf die beigefügten
Durchschnittsalter beziehen liessen.
Das folgende Diagramm giebt einen Tlieil dieser graphischen
Rechnung in verjüngtem Maasstabe wieder, nämlich denjenigen,
welcher für die Todesursache Lungenschwindsucht ausgeführt
wurde. Die senkrechten Linien (Ordinaten), welche bei den
Durchschnittsaltern (der Tabelle 2) errichtet sind, entsprechen den
zugehörigen Promillesätzen dieser Todesursache, sie sind durch
einen stetigen Zug mit einander verbunden, so dass man durch
umgekehrte Abmessung der Ordinaten auch für jedes andere
(zwischen-liegende) Alter den zugehörigen Sterblichkeitspromille
satz aus dieser Ursache bestimmen kann, wie durch die auf
der Curve angebrachten punktirten Striche angedeutet ist.
(Das betreffende Diagramm siehe Seite 87.)
Nachdem auf diese Weise für die Gruppen »Infections-
krankheiten, Entzündliche Krankheiten, Chronische Krankheiten
und die allgemeine Sterblichkeit« nach Col. (9) der Tabelle 2
die Sterblichkeitspromillesätze für alle die in Tabelle 3 vor
kommenden Durchschnittsalter ermittelt waren, ergab sich die
wahrscheinliche Zahl der Sterbefälle durch Multiplication der
bezüglichen Sterblichkeitspromillesätze mit den Lebenden unter
Risieo der letztgenannten Tabelle. Beispielsweise stellte sich
die Rechnung für die Todesursache »Lungenschwindsucht« und
das erste Versicherungsjahr folgendermaasen (die Zahlen in der
Rubrik (3) sind eben die aus der Zeichnung entnommenen,
den wirklich vorhandenen Durchschnittsaltern entsprechenden
Sterblichkeitssätze) :
(3)
(O
Alters
klasse.
15 — 25
26—3O
SI-35
36—4O
41—45
46—50
SI-55
56—60
61—65
66—70
(2)
Durchschnitts
alter.
Sterblichkeit
pro mille.
j/,9 %,16
42.8 2,35
47> 9 2,46
52.8 2,48
57’ s 2,68
62,4 3,45
66,4 3,17
Zahl der wahrsch. Sterbefälle für das 1. Vers.-Jahr 185,0
Die somit für die einzelnen Versicherungsperioden erlangten
Zahlen der wahrscheinlichen Sterbefälle wurden alsdann zu
sammengezogen und mit den wirklich beobachteten Gesammt-
zahlen verglichen, wobei sich folgende Resultate ergaben:
(4)
Lebende unter
Risieo.
4052
134OI
18892
17026
I 1582,5
7663
4645
2563
409
3 Us
(5)
Product aus (3)
und (4) tfethoilt
durch 1000, oder
wahrsch. Zahl
der Sterbefalle.