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Schlußfolgerungen
geben, too man das Glück eines Volkes am besten ge
sichert hielt, wenn alle anderen arm, schwach und
elend waren. Das Umgekehrte ist der $alí ! Je besser
die Verhältnisse unserer Nachbarn, je reicher sie sind,
desto besser wird es auch uns ergehen.
Über die Bedeutung des internationalen Tausches
von Sachgütern gegen Rechte möge genügen, was
wir in Kapitel 5 C gesagt haben. Die einzige Schluß
folgerung daraus ist die, daß die von gesunder Selbst
sucht geleitete Wirtschaftspolitik eines jeden Volkes da
hin streben muß, möglichst viele solcher Rechte einzu
tauschen, aber keine zu vergeben. —
Run zu den Schlußfolgerungen, die sich aus un
seren Leitsätzen für die Güterverteilung innerhalb
eines Wirtschaftsgebietes ergeben.
ļ)ier lautet die Fragestellung:
1. wie kommt der einzelne in seinem Volke zu
immer steigendem Wohlstände und höherer Le
bensführung, und
2. welches find die Vorbedingungen dafür, daß
ihm bei der bestehenden Arbeitsteilung aus dem
Gesamtarbeitsertrage der Ration derjenige ñn-
teil werde, der seiner Arbeitsleistung entspricht?
Für den ersteren Fall müssen wir die Arbeit als
einzige legitime Quelle ansehen, wenn sie es auch,
wie wir gesehen haben, nicht immer ist, Arbeit in jeder
ñrt und Form- und die Vorbedingung zum zweiten
ist das Recht auf den vollen Arbeitsertrag. Tng ver
knüpft hiermit ist das Recht auf Arbeit - ihm schein
bar entgegen aber steht das Recht auf Existenz, das