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Wie es aber auch damit immer sein mag, man wird nicht
leugnen können, dass die mehr oder weniger weitgehende
Beschränkung des Erbrechtes eines der wirksamsten Mittel
ist, um dem Staate — oder genauer gesagt der Allgemeinheit
— die nötigen Mittel zu einer stufenweise zu vollziehenden
Vergesellschaftung der Productionsmittel zu
liefern.
Nun bleibt noch zu untersuchen, wie diese Mittel
am besten zu diesem Zwecke angewendet werden könnten.
Wir stossen hier auf drei Hauptsysteme, auf die man
in letzter Linie alle anderen zurückführen kann:
1. Schaffung von Productivgenossenschaften mit
Staatscredit,
2. Eindringen des Staates in die bereits bestehenden
oder in die in der Entstehung begriffenen Unternehmungen,
3. vollständige Socialisierung gewisser Industrieen
durch Rückkauf.
A. Die Productivassociationen.
Diesem System, das Menger den societären Socialismus
nennt, haben Louis Blanc und Ferdinand Lassalle
gehuldigt.
Als Lassalle vom Staate hundert Millionen Thaler
forderte, um in ganz Deutschland Arbeiterproductivgenossenschaften
zu unterstützen, griff er im grossen und
ganzen nur die Reformpläne wieder auf, die Louis Blanc
während der Revolution von 1848 ausgearbeitet hatte.
In seinem Buche über die Organisation der Arbeit
(Organisation du travail) und Im vierten Bande seiner
Fragen von heute und morgen (Questions d’aujourd’hui et
de demain) ging Louis Blanc auf eine Idee der Fourieristen
zurück und schlug die Schaffung eines Ministeriums des
Fortschritts vor, dessen Hauptaufgabe darin bestehen
sollte, durch immer weitergreifende Reformen das Proletariat
verschwinden zu lassen. Der Controle dieses Ministe-