Full text : Die Entwickelung zum Socialismus

allein  im  stände  sind,  das  zur  Production  grossen  Stils
notwendige  Capital  zusammenzubringen.  Dann  kommen
die  Coalitionen,  die  Cartelle  und  endlich  der  Trust,  das
vollkommene  Monopol,  die  mehr  oder  weniger  streng
durchgeführte  einheitliche  Organisation  der  Warenverfertigung ­
  und  des  Austausches.
Das  ist  bereits  der  mehr  oder  weniger  ausgebildete
Stand  der  Hauptindustrieen  —  im  weitesten  Sinne  des
Wortes  —,  die  man  so  nennt,  weil  sie  entweder  uns  mit
den  hauptsächlichsten  Lebensbedürfnissen  versehen,  oder
weil  sie  die  Rohstoffe  für  andere  Industriezweige  liefern,
oder  endlich,  weil  sie  der  Allgemeinheit  Dienste  von  solch
allgemeinem  Charakter  leisten,  dass  man  sie  fast  wie
Staatseinrichtungen  anzusehen  geneigt  ist.
Dahin  gehören  z.  B.  :  Eisenbahnen,  Kanäle,  Emissionsund ­
  Escomptebanken,  Post,  Telegraph  und  Telephon,  Versicherungsanstalten,— ­
  mit  einem  Wort  die  Centralorgane
der  grossen  Einrichtungen,  die  den  Circulationsprocess
der  Güter  und  die  Beziehungen  zwischen  den  Menschen
sichern,  erleichtern,  beschleunigen,  oder  regulieren.
Ferner  unter  den  Rohstoffindustrieen  diejenigen,  die
die  anderen  Industriezweige  mit  Kohlen,  Eisen,  Holz  oder
Steinen  versorgen.
Endlich  solche,  die  diejenigen  Lebensbedürfnisse,  nach
denen  in  allen  Schichten  der  Bevölkerung  Nachfrage
herrscht,  fabricieren  oder  vertreiben:  Brot,  Wasser,  Salz
und  Zucker,  Petroleum  und  Leuchtgas,  Tabak  und  Alkohol,
Kleider,  Schuhwerk  und  in  kleinerem  Umfang  auch:  Milch,
Butter,  Margarine,  Fleisch,  Colonialwaren,  pharmaceutische
  Producto  u.  s.  w.
Diese  verschiedenen  Industriezweige  beschäftigen  ganz
unleugbar  die  grosse  Masse  der  Arbeiterbevölkerung.
Wenn  sie  verstaatlicht  würden,  dann  würde  das  Gebiet  der
Privatindustrie  nur  noch  einen  kleinen  Raum  einnehmen.
Heutzutage  ist  aber  schon  eine  grosse  Anzahl  von  ihnen,
sei  es  ganz,  sei  es  teilweise,  socialisiert  :  wir  haben  Salz-,
            
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