Object: Die Theorie des Geldes

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Capitel IL 
len eingegangen sind, die nunmehr erfüllt sein wollen. 
Nur als Zahlmittel also, nicht auch schon als Um 
satz mit tel, ist das Geld überhaupt ein Gegenstand 
bestimmten Bedarfs. Wahrend die Waare immer 
schon ein Gegenstand bestimmten Bedarfs ist, bevor 
sie in den Handel kommt oder auf dem Markte er 
scheint, wird — wie wir schon an anderer Stelle her 
vorgehoben haben — das Geld ein Gegenstand be 
stimmten Bedarfs immer erst durch den Handel d. h. 
dadurch, dass bestimmte Verbindlichkeiten darin einge 
gangen werden. 
Daher kann also auch der Bedarf an Geld immer 
nur durch die Summe der zu bewerkstelligenden 
Zahlungen oder der fällig gewordenen Zah 
lungsverbindlichkeiten, niemals aber auch schon 
durch die Summe der zu bewerkstelligenden Umsätze, 
bestimmt werden. 
Ein zweiter Fehler, an welchem die herrschende 
Theorie leidet, ist der, dass man sich das, was das 
Geld leistet, oder zu leisten vermag oder bestimmt ist, 
als eine Arbeit im mechanischen Sinne vorstellt. 
Weder die Zahlung aber, noch der Umsatz ist ein 
mechanischer Vorgang oder eine Bewegung im Baume. 
Wohl kann mit der Ausführung einer Zahlung oder 
mit dem Umsatz einer Waare eine Bewegung im Raume,
	        
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