227
schreibst Du an Lieb knecht? Ich möchte ihm doch auch von
Zeit zu Zeit was aufs Dach geben, resp. ihn encouragieren, 8’il y
a lieu.
Jetzt muß ich schließen, beste Grüße und schick die Erklärung
‚gleich. Den Artikel hab’ ich bis Mittwoch oder Donnerstag
fertig.
(894) 1865 Febr. 5
Dein F. E.
Meinen Schwager suchte ich über Siebel auszupumpen, konnte
aber nichts erfahren, als daß er „immer besoffen“ sei, mit Schau-
jo spielerinnen herumliefe. und seine Frau sich von ihm scheiden
lassen wolle.
My best compliments to the ladies.
395, Marx an Engels; [1865] Februar 6.
6. Februar.
5
Lieber Engels,
In dem heut angekommenen „Social-Demokrat” findet sich
glücklicher Weise, im Feuilleton, hinter meinem Artikel, wo selbst
jedes „Scheinkompromiß““ verurteilt wird. Dein Aufruf zum Tot-
schlagen des Adels.
[ch halte es nun zunächst besser, statt der ursprünglich von mir
beabsichtigten Erklärung die untenstehenden wenigen Zeilen ein-
zuschicken. Sie werden unbedingt den Anlaß zu einer wei-
tern Erklärung geben. Letztere aber schiene mir nach
meinem „ästhetischen“ Gefühl — bei weiterer Überlegung —
‚„ nicht unmittelbar am Platz, weil sie zu bald nach Beckers Appeal
käme. Dagegen provozieren diese wenigen Zeilen ganz s icher
eine Klopffechterei zwischen Schweitzer und Rotbecker etc., WO
wir dann einspringen und unsere Politik kurz, schlagend und
ohne alles Versteckspielen erklären können.
„Ich lege einliegend bei Brief des unglücklichen Liebknecht und
Wisch an ihn von Seite der alten Hatzfeldt, der immer noch nicht
genug „Lassalle“ in dem Blatt.
As to Klings, so antworte ich gar nicht. Laß die Kerls unter
einander wirtschaften.
3 Brief von Schily soeben erhalten (kann Dir ihn erst in ein paar
Tagen schicken), woraus folgt:
1. daß die Mosesschen Tasinuationen rein aus der Luft ge-
griffen waren,
9. daß unser Plan in Paris „enorm“ ziehn wird und die dor-
x tigen Arbeiter nicht die geringste Rücksicht auf die „L’Associa-
15*
;
‚>