fullscreen : Untersuchungen über die Theorie des Preises

XIV

Missvcivstíiiidinssc  missclilicisst.  Wenn  wir  z.  H.  die
Naelifrage  iiLs  eine  Kurve  darstellen  und  dabei,  wie
bei  allen  von  uns  vor^efübiten  Kurven,  die  ]\Ien^en
ir<»end  eines  bestiinniten  Artikels  als  Abszissen,  d.  li.
als  llorizontalabstände  vom  Nullpunkte  ab,  aut'tra^en;
wenn  wir  ferner  dureli  die  Ordinaten,  also  dureb  die
Vertikalabstände  jedes  Punktes  der  Kurve  von  der
Horizontalen,  Geldbeträge  ausdrileken  :  so  ¿»eben  wir
dureb  die  Form  der  Kurve  eine  Detinition  der  Naelifrage,
  wie  wir  sie  in  Worten  idclit  mit  gleicher
Sebärfe  ^eben  könnten.  Jeder  Punkt  der  Kurve  bat
seine  Abszisse  und  seine  Ordinate,  und  man  siebt
sofort,  wie  der  (Jeldbetra^-,  der  au%ewendet  wird,  für
Jede  Men^-e  ein  anderer  wird  und  also  von  dieser
Menge  abbängt,  wie  ferner  dieser  Betrag  mit  waebsender
  Menge  erst  zunimmt,  dann  wieder  abnimmt
u.  s.  w.  In  älinlielier  Weise  wird  eine  ganze  Keibe
von  Beziebungen  gra))biseb  dargestellt,  so  dass  sie  sieb
dureb  den  blossen  Augensebein  immer  wieder  finden
und  iiberjíriiíen  lassen.  Dass  unsere  Kurven  immer  nur
unter  den  jeweilig  genau  bestimmten  Voraussetzungen
Geltung  haben,  wird  immer  wiedir  liervorgeboben,
um  zu  verbiiten,  dass  sie  auf  Fälle  angewimdet
werden,  für  welebe  sie  entweder  gar  nielit,  oder  doeb
nur  unter  wesentlieben  Modifikationen  benützt  werden
dürfen.  Ebenso  begnügen  wir  uns,  den  allgemeinen
Formebarakter  unserer  Kurven  zu  ermitteln,  und  entbalten
  uns,  eine  Näberungsgleieliung  derselben  zu
            
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