Full text: Antike Wirtschaftsgeschichte

ñus Natur und Geîsteswelt. 
Jeder Band geheftet ITC. 1.—, in Leinwand gebunden M. 1.25. 
Telegraphie, vie Telegraphie in ihrer Entwicklung und Bedeutung, von 
Postrat Johannes Bruns. Mit 4 Figuren. (Nr. 183.) 
Gibt auf der Grundlage eingehender praktischer Kenntnis der einschlägigen Verhältnisse eine» 
Einblick in das für die heutige Kultur so bedeutungsvolle Gebiet der Telegraphie und seine 
großartigen Fortschritte. Nach einem Überblick über die Entwicklung dieses Nachrichtenwesens 
aus seinen akustischen und optischen Anfängen werden zunächst die internationalen und 
nationalen rechtlichen, danach die technischen Grundlagen (Stromquellen, Leitungen, Apparate usw.) 
behandelt, sodann die (Organisation des Fernsprechwesens, die Unterseekabel, die großen fest 
ländischen Telegraphenlinien und die einzelnen Zweige des Telegraphen- und Fernsprech 
betriebsdienstes erörtert. 
Die Entwicklung der Telegraphen- und Fernsprechtechnik, von 
Telegrapheninspektor Helmut Brick. Mit 58 Abbildungen. (Nr. 235.) 
Schildert den Entwicklungsgang der Telegraphen, und Fernsprechtechnik von Flammenzeichen 
und Kufposten bis zum modernen Mehrfach- und Maschinentelegraphen und von Philipp Reis' 
und Graham veils Erfindung bis zur Einrichtung unserer großen Fernsprechämter. Sn 
kurzen Abschnitten wird auch die Anwendung von Telegraph und Fernsprecher im Heere, im 
Eisenbahnbetriebe u. a. m. besprochen. Die für das Verständnis der Wirkungsweise von 
Apparaten und Stromquellen nötige Darstellung der physikalischen und chemischen Grundlagen 
ist kurz und gemeinverständlich gegeben, und ebenso ist, ohne durch technische Einzelheiten zu 
ermüden, bet allen Apparaten und Schaltungen das Prinzip dargestellt. 
s. a. Funkentelegraphie. 
Theater. Vas Theater. Schauspielhaus und Schauspielkunst vom grie 
chischen Altertum bis auf die Gegenwart, von vr. Christian Gaehde. 
Mit 20 Abbildungen. (Nr. 230.) 
Eine Darstellung zugleich des Theaterbaus und der Schauspielkunst vom griechischen Altertum 
bis auf die Gegenwart, wobei ebenso die Zusammenhänge der klassisch-griechischen Varstellungs 
kunst und Theater-Architektur mit dem Spiel der wandernden Kittn n des Mittelalters und 
dem Theaterbau der Kenaissance aufgezeigt, wie die ganze Entwicklung des modernen deutschen 
Theaters von den Bestrebungen der Neuberin bis zum heutigen „Impressionismus" aus ihren 
geschichtlichen und psychologischen Bedingungen verständlich zu machen gesucht wird. 
Theologie s.Bibel; Buddhas Talvin; Christentum: Jesus; Jesuiten; Luther; 
Mystik; Palästina: Religion. 
Tierleben. Tierkunde. Line Einführung in die Zoologie, von Privat 
dozent Dr. Kurt Hennings. Mit 34 Abbildungen. (Nr. 142.) 
Will die Einheitlichkeit des gesamten Tierreiches zum Ausdruck bringen, Bewegung und Emp- 
findung, Stoffwechsel und Fortpflanzung als die charakterisierenden Eigenschaften aller Tiere 
darstellen und sodann die Tätigkeit des Tierleibes aus seinem Vau verständlich machen, wobei 
der Schwerpunkt der Darstellung auf die Lebensweise der Tiere gelegt ist. So werden nach 
eineyz vergleich der drei Naturreiche die Bestandteile des tierischen Körpers behandelt, sodann 
ein Überblick über die sieben großen Kreise des Tierreiches gegeben, ferner Bewegung und 
Bewegungsorgane, Aufenthaltsort, Bewußtsein und Empfindung, Nervensystem und Sinnes- 
organe, Stoffwechsel, Fortpflanzung und Entwicklung erörtert. 
Zwiegestalt der Geschlechter in der Tierwelt (Dimorphismus), von 
Dr. Friedrich Knauer. Mit 37 Abbildungen. (Nr. 148.) 
Zeigt, von der ungeschlechtlichen Fortpflanzung zahlreicher niederster Tiere ausgehend, wie 
sich aus diesem lsermaphroditismus allmählich die Zweigeschlechtigkeit herausgebildet hat und 
sich bei verschiedenen Tierarten zu auffälligstem geschlechtlichem Dimorphismus entwickelt, an 
interessanten Fällen solcher Verschiedenheit zwischen Männchen und Weibchen, wobei vielfach 
die Brutpflege in der Tierwelt und das Verhalten der Männchen zu derselben erörtert wird. 
Lebensbedingungen und Verbreitung der Tiere, von Professor 
Dr. (Dtto Maas. Mit Karten und Abbildungen. (Nr. 139.) 
Lehrt das Verhältnis der Tierwelt zur Gesamtheit des Lebens auf der Erde verständnisvoll 
ahnen, zeigt die Tierwelt als einen Teil des organischen Lrdganzen, die Abhängigkeit der 
Verbreitung des Tieres nicht nur von dessen Lebensbedingungen, sondern auch von der Erd- 
geschichte, ferner von Nahrung, Temperatur, Licht, Luft, Feuchtigkeit und Vegetation, wie 
von dem Eingreifen des Menschen und betrachtet als Ergebnis an der Hand von Karten die 
geographische Einteilung der Tierwelt auf der Erde nach besonderen Gebieten. 
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