Full text : Antike Wirtschaftsgeschichte

B.6.€eubners  farbige
Künstler  -  ôteínZeichnungen
(Griginal-Lithographien)  sind  berufen,  für  das  20.  Jahrhundert ­
  die  gewaltige  Aufgabe  zu  erfüllen,  die  der  Holzschnitt ­
  im  15.  und  16.  Jahrhundert  und  der  Kupferstich  im
18.  Jahrhundert  erfüllt  haben.  Die  Künstler-Steinzeichnung
ist  das  einzige  Vervielfältigungsverfahren,  dessen  Erzeugnisse
tatsächlich  Original-Gemälden  vollwertig  entsprechen,  hier
bestimmt  der  Künstler  sein  Werk  von  vornherein  für  die
Technik  des  Steindruckes,  die  eine  Vereinfachung  und  kräftige ­
  Farbenwirkung  ermöglicht,  aber  auch  in  gebrochenen
Farbtönen  den  feinsten  Stimmungen  gerecht  wird.  Er  überträgt ­
  selbst  die  Zeichnung  aus  den  Stein  und  überwacht
den  Druck.  Das  Werk  ist  also  bis  in  alle  Einzelheiten
hinein  das  Werk  des  Künstlers  und  der  unmittelbare  Ausdruck
seiner  Persönlichkeit.  Die  Künstler-Zteinzeichnung  allein
schenkt  uns  die  so  lange  ersehnte  Volkskunst.  Keine  Reproduktion ­
  kann  ihr  gleichkommen  an  künstlerischem
ädert.
Die  Sammlung  enthält  Blätter  der  bedeutendsten  Künstler  wie:  Karl
Bcmtzer,  Karl  Bauer,  Artur  Bendrat,  Karl  Biese,  %  Eichrodt,  CDtto
Fikentscher,  Walter  Georgi,  Franz  Hein,  Franz  Hoch,  Ferd.  Kallmorgen,
Gustav  Kampmann,  Erich  Kuithan,  ©tto  Leiber,  Ernst  Liebermann,
Lmil  Drlik,  Diaria  Drtlieb,  Cornelia  paczka,  E.  Rehm-Vietor,  Sascha
Schneider,  ID.  Strich-Thapell,  Hans  von  Volkmann,  H.  B.  Wieland  u.  a.
Gerade  Werke  echter  ļfeimatkunst,  die  einfache  Motive  ausgestalten,  bieten  nicht  nur
dem  Erwachsenen  wertvolles,  sondern  sind  auch  dem  Rinde  verständlich.  Sie  eignen
sich  deshalb  besonders  für  das  deutsche  ļfaus  und  können  seinen  schönsten  Schmuck
bilden,  ver  versuch  hat  gezeigt,  daß  sie  sich  in  vornehm  ausgestatteten  Räumen  ebensogut ­
  zu  behaupten  vermögen  wie  sie  das  einfachste  Wohnzimmer  schmücken.  Ñuch  in
der  Schule  finden  die  Bilder  immer  mehr  Eingang.  Maßgebende  Pädagogen  haben
den  hohen  wert  der  Bilder  anerkannt,  mehrere  Regierungen  haben  das  Unternehmen
durch  ñnkauf  und  Empfehlung  unterstützt.
Illustrierter  Katalog  150  farbigen  Abbildungen
—  und  beschreibendem  Ce*t  gegen
Einsendung  von  30  Pfennig  vorn  Verlag  B.  G.  Teubner  in  Leipzig,
Poststrcche  3.
            
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