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quotient gleich 10 ist, (II) die Wohnungsbedürfnisse, und so
weiter, folgendermaßen:
I II III IV V
10 9 7 5 4
8 6 5
5
4
Wäre zur Befriedigung eines jeden Bedürfnisses das gleiche
Quantum Arbeit notwendig, so wäre die Einteilung der Produk
tionskräfte sehr leicht und einfach. Das ist aber nicht der
Fall. Nicht allein, daß die Deckung jedes Bedürfnisses verschie
denen Arbeitsaufwand notwendig macht, es kann sogar jedes
Bedürfnis durch verschiedene Produkte befriedigt werden, die
einen verschiedenen Arbeitsaufwand und verschiedene Arbeits
mittel erfordern. So kann das Nahrungsbedürfnis mit Brot,
Fleisch, Milch, Kartoffeln usw. befriedigt werden. Da die Be
dürfnisbefriedigung um so vollkommener ist, je verschiedenarti
ger die Nahrung ist, da ferner das Gefühl der Befriedigung um
so stärker wird, je größer das Quantum des verbrauchten
Produkts ist, so läßt sich auch der Prozeß der Befriedigung je
des Bedürfnisses durch das gleiche Schema darstellen, das wir
für die Befriedigung aller Bedürfnisse angewendet haben. Mit
anderen Worten: das Nahrungsbedürfnis, das in unserem
Schema mit 10 bezeichnet ist, kann zerlegt werden in das Be
dürfnis nach Brot gleich 4, nach Fleisch gleich 2, nach Milch
gleich 2, nach Kartoffeln gleich 2 usw.
Da jede Wirtschaft nur beschränkte Produktivkräfte besitzt,
so verteilt sie diese so, daß die Bedürfnisse aller Mitglieder nicht
nur befriedigt werden, sondern daß dies auch mit dem geringsten
Kraftaufwand geschieht. Sie wird deshalb solche Produkte her-
stellen, die am wenigsten Arbeit von ihr fordern.
Angenommen, das Nahrungsbedürfnis kann durch folgende
Gegenstände gedeckt werden: Getreide (I), Fleisch (II), Gemüse
(III) und Getränke (IV). Jedes einzelne Bedürfnis kann durch
verschiedene Arten dieser Produkte befriedigt werden. So durch
(a) Roggen, der 50 Arbeitstage fordert (b) Weizen, für den
Masslow, Die Theorie d. Volkswirtsch.