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zum telephonischen Verkehr legte, so ergriff diese Gesellschaft
im Jahre 1879/80 auch in der Schweiz die Initiative
zum Ausbau eines Telephonnetzes. Die von ihr
zuerst in Zürich gegründete Telephongesellschaft ging
in den 80er Jahren in eidgenössischen Besitz über. Die
amerikanische Telephongesellschaft hatte für fünf Jahre
die Konzession von der eidgenössischen Telegraphenverwaltung
erhalten. Die Zahl der Telephon-Abonnenten
wuchs von Jahr zu Jahr, sodass 1883 schon 845 private
und 12 öffentliche Sprechstellen vorhanden waren. Vom
Jahre 1881 ab wurden in allen grösseren Städten der
Schweiz Telephon-Netze errichtet. Die Apparate zur inneren
Einrichtung der Telephon-Stationen wurden von
der Bell Telephone Compagnie geliefert.
Erst im Jahre 1881 stellten auch die schweizer
Werkstätten elektrische Telephonapparate her, zum Teil
nach eigenen Modellen, so die Werkstätte der Telephongesellschaft
Zürich, das Etablissement zur Herstellung
telegraphischer und elektrischer Apparate zu Neuchätel,
die Fabrik elektrischer Apparate zu Uster und die mechanischen
Werkstätten Kälin-Einsiedeln und Hassler-Bern,
und erwarben sich durch ihre gediegenen Konstruktionsarbeiten
bald einen bedeutenden Absatz im In- und
Auslande.*)
Nachstehende Tabelle zeigt die allgemeine Entwicklung
der Telephonie und Telegraphie in der Schweiz
und deren Kostenaufwand.
) Die physikalische Industrie von Weber-Zürich 1883. Separatabdruck
aus den Berichten über die Schweizer Landesausstellung.
Zürich 1883.