Full text : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

110

Landau-Berlin  und  Gebrüder  Sulzbach-Frankfurt  a.  M.
unter  Mitwirkung  der  Schweizerischen  Kreditanstalt,  der
Eidgenössischen  Bank,  der  Bank  in  Zürich,  des  Zürcher
Bankvereins  und  der  Union  Financiere  in  Genf,  mit
dem  Sitz  in  Zürich,  gegründet.  Sie  ist  das  älteste  von
den  oben  erwähnten  vier  Instituten  und  wohl  auch,  was
Kapital  anbelangt,  das  mächtigste.  Ihre  Leitung  liegt
in  der  Hand  der  Schweizerischen  Kreditanstalt.  Das
Aktienkapital  der  Bank  beträgt  zurzeit  36  Mill.  Fr.,  die
Obligationenschuld  33  Mill.  Fr.,  fast  ganz  im  Besitz  der
Allgemeinen  Elektrizitätsgesellschaft  Berlin.  Das  Betätigungsfeld ­
  der  Bank  ist  das  gesamte  Gebiet  der
Elektrotechnik.  Zu  ihrem  Geschäftskreis  gehören  vornehmlich ­
  die  Länder  Italien,  Spanien,  Russland,  Deutschland ­
  und  England.  In  der  Schweiz  ist  die  Bank  nur
bei  einem  Unternehmen,  der  Firma  Brown,  Boveri  &  Co.,
in  grösserem  Massstabe  beteiligt,  und  zwar  in  der  Weise,
dass  sie  einen  Teil  der  Brown-Boveri-Aktien  für  eigene
Rechnung  übernahm.  Von  den  anderen  Finanzgesellschaften ­
  unterscheidet  sich  die  Bank  für  elektrische
Unternehmungen  (kurz  Elektrobank)  dadurch,  dass  sie
bis  vor  kurzem  nur  eine  Bank  im  gebräuchlichsten
Sinne  ist  und  ohne  ein  technisches  Bureau  arbeitete.
Erst  im  Geschäftsjahre  1903/4  hat  sie  neben  der  Zürcher
Zentrale  ein  Bureau  in  Berlin  errichtet,  dem  die  Prüfung
vornehmlich  der  ausDeutschland  hervortretenden  Projekte
zusteht.  Durch  letztere  Massnahme  sollte  die  neuerdings
sich  ergebende,  wesentlich  umfangreichere  Arbeit  erleichtert, ­
  die  Acquisitionstätigkeit  ausgedehnt  werden,
um  rechtzeitig  Kenntnis  von  allen  Bestrebungen  auf
dem  Gebiete  der  Finanzierung  elektrischer  Unternehmungen ­
  oder  der  Reorganisation  von  solchen  zu
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.