Full text : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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Von  1901  auf  1902  (für  welche  beiden  Jahre  Verfasser ­
  nur  Zahlen  zur  Verfügung  standen)  fand  also
eine  Verschiebung  ,  zu  Gunsten  des  Dampf-  und  Gaskraftbetriebes
  statt.
Die  Sekundär-Werke  nahmen  wiederholt  an  Zahl
zu;  gegenwärtig  sind  es,  wie  bereits  erwähnt,  39  Werke.
Professor  Wyssling  schreibt  darüber  im  Jahrbuch  des
Schweiz.  Elektr.  Vereins  1902,  II.  Teil,  S.  I  ff.  folgendes:
„Dass  die  sekundären  Unternehmungen  für  allgemeine
Stromabgabe  nicht  ab-,  sondern  zugenommen  haben,
und  dass  kleinere  Gemeinden  oder  Konsortien  für  ihr
Gebiet  sich  gewissermassen  als  Zwischenhändler  für
elektrischen  Strom  zwischen  die  Produzenten  und  Konsumenten ­
  schieben,  ist  nicht  zum  Vorteil  letzterer,  sei
es  hinsichtlich  des  Preises,  sei  es  hinsichtlich  Güte  des
Betriebes.“
Auf  die  Stromarten  der  Werke  kann  hier  nicht
eingegangen  werden,  ebenso  nicht  auf  die  kalorischen
Peserven  der  Wasserkraftanlagen.
In  den  letzten  Jahren  bürgerte  sich  auch  die  Verwendung ­
  der  Akkumulatorenbatterie  mehr  und  mehr
e >n.  Ihre  Gesamtleistung  bei  dreistündiger  Entladung
betrug  im  Jahre  1902  3452  KW.*)  Pro  Ladung  ergibt
dies  eine  Arbeitsfähigkeit  von  mehr  als  10,000  Kilowattstunden. ­
  Ueber  die  Verwendung  von  Primärmotoren
und  Generatoren  geben  nachstehende  beiden  labeilen
e 'n  Bild;
?2  (57)  durch  305  (263)  Turbinen  betriebene  Primärmotoren  leisteten
1902  :  133,000  (1901  :  104,400)  PS.
23  (17)  durch  34  Dampfmotore  betriebene  Primärmotoren  leisteten
1902  :  12,800  (1901  :  10.000)  PS.
*)  I  KW.  =  1,36  PS.  1  PS.  =  0,736  KW.
            
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