Full text : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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Im  Jahre  1901  zählte  man  in  der  Schweiz  56  elektrische ­
  Bahnen,  und  zwar
49  eigentliche  Bahnen  und
7  Seilbahnen  mit  elektrischem  Antrieb.
Den  Strom  bezogen  19  Bahnen  aus  eigenen  primären
Kraftwerken  (bei  8  Werken  wurde  auch  für  andere
Zwecke  an  Dritte  Strom  abgegeben),  37  Bahnen  aus
anderen  Elektrizitätswerken.
42  eigentliche  elektrische  Bahnen  verwendeten
Gleichstrom,  7  solche*  Drehstrom,  5  Seilbahnen  mit
elektrischem  Antrieb  Gleichstrom  und  2  solche  Drehstrom.
Der  Kraftbedarf  der  Bahnen  bezw.  die  Leistung
der  bezüglichen  Anlagen  gestaltet  sich  nach  dem  Jahresbericht ­
  des  S.  E.  V.  für  1901  S.  258ff."wie  folgt:
Gleich-  Dreh-  „  ,  ,
,  .  -  Total:
ström:  ström:
Aus  eigenen  Werken  der  Bahnen,:  2800  KW.  1200  KW.  =  4000  KW.
aus  anderen  Elektrizitäts-Werken:  7700  KW.  1000  KW.  =  8700  KWzus.
  rund  10500  KW.  2200  KW.  =  12700  KW.
Von  dieser  Kraftmenge  absorbieren  die  städtischen
Strassenbahnen  den  grössten  Teil  (Zürich,  Basel  und
Genf  zusammen  4000  KW.).  Die  elektrischen  Zahnradbergbahnen ­
  verbrauchen  ca.  1200—1300  KW.,  die  gleiche
Kraftmenge  die  grösseren  Normalbahnen  Burgdorf-Thun
und  Freiburg-Morat.
Die  Zahl  der  Kleinbahnen  und  die  Länge  der
Geleisestrecken  hat  in  den  letzten  Jahren  weiter  zugenommen; ­
  auch  neue  Vollbahnen  sind  hinzugekommen.
Leider  fehlt  hierfür  amtliches  statistisches  Material;  auf
privatem  Wege  derartiges  zu  beschaffen,  ist  zu  schwierig
und  sehr  kostspielig.  Es  wäre  sehr  wünschenswert,
            
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