im westlichen Pennsylvania.
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mit dem Gase, wie für den mit der Kohle. Bei den entsprechenden:
Berechnungen wurde der im Pittsburger Bezirk allgemein ge
brauchte 76 Pfund Schelf el verwendet. Auf jeden Scheffel wurden
684 Pfund Wasser in Dampf verwandelt, was 60,9 Prozent des
theoretisch berechneten Wertes der Kohle entsprach. Wo Gas mit
demselben Sieder brannte, aber mit einem anderen Schmelzofen,
fand man, daß bei einem Pfunde Gas auf 23,5 Kubikfuß das in
Dampf verwandelte Wasser im Werte von 20,31 Pfund oder 83,4 Pro
zent der berechneten (theoretischen) Wärmeeinheiten nutzbar ge
macht wurde. Der Dampf selbst stand unter atmosphärischem
Druck, und eine Öffnung war angebracht, groß genug, jeden Druck
von hintenher zu vermeiden; dabei war der Verbrennungsprozeß
sowohl des Gases wie der Kohle durchaus nicht besonders schnell.
Man fand, daß die untere Röhrenreihe verstopft und dann dieselbe
Wassermasse mit Kohle in Dampf verwandelt werden konnte. Da
gegen ergab es sich, daß mit Gas, selbst wenn man alle Röhren
an dem der Esse nächsten Ende schloß und nur soviel offen ließ,
um der Verbrennungsstoffe ledig zu werden, fast ganz dieselben
Resultate erzielt werden konnten, sobald der gegen die Wände des
Schmelzofens geübte Druck gleich drei Unzen, also möglichst
kräftig war. Daraus durfte man schließen, daß der größte Teil
der Arbeitsleistung am Schlote des Sieders geschieht.“
Die einzigen bisher gemachten Analysen dieses natürlichen
Feuerungsmaterials, soweit solche veröffentlicht wurden, stammen
von unserem ersten Chemiker, Herrn Ford. Die dazu benutzten
Gasproben sind von der Mündung der Röhre in unsere Stahl
schienenwerke genommen, nachdem das Gas neun Meilen weit von
den Quellen herkam.
Herr Ford schreibt mir, wie folgt: „Ich übersende vier meiner
letzten Analysen, welche an demselben Tage, da ich die Gasproben
erhielt, gemacht wurden. Vorläufig sind diese Untersuchungen
noch in ihren Anfängen. Ich möchte, sobald meine Arbeit im
Laboratorium für die Stahlwerke mir dazu die nötige Zeit läßt,
Gasproben von verschiedenen Quellen nehmen und eine Samm
lung ihrer vorzüglichen Bestandteile anlegen. Ich glaube, ich habe
bezüglich dieser Bestandteile einige sehr interessante Tatsachen
entdeckt; allein es wäre töricht, schon jetzt meine Meinung darüber
Carnegie, Kaufmanns Herrschgewalt. 12