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seine Reinheit, Mächtigkeit, Regelmässigkeit u. a. gegeben. Und
zwar bildet die Gunst der natürlichen Verhältnisse den ausschlag
gebenden Faktor im Bunde mit dem zweckentsprechendsten Be
triebszustande. Wenn wir also aus vorstehenden Zahlen entneh
men, dass 1892 an der Ruhr fast die Hälfte der Zechen mit den
höchsten Selbstkosten arbeitete (bei gleichzeitig höchster Arbei
terzahl und geringster Bruttoförderung als anderen Erscheinungs
formen hoher Selbstkosten), so sehen wir bei der Kohlengewin
nung klar das Monopol innerhalb eines Monopols. Nur etwas
mehr als ein Viertel der Zechen arbeitete mit den relativ billig
sten Selbstkosten. Es dürften dies die Werke sein, deren Divi
denden besonders in die Augen fallen.
Die günstigen natürlichen Verhältnisse sind auch der Grund,
warum vor allem Oberschlesien so geringe Selbstkosten hat.
Wie verschieden weiter die Gestehungskosten innerhalb eines
einzelnen Gebietes sind, und wie irreführend die Schlüsse sind, die
auf solch zersplittertem Materiale 1 ) aufgebaut sind, zeigen noch
einige Zahlen aus dem Ruhrbezirke.
Es betrugen nämlich pro t in M. 2 ) bei
Concordia Bgb.A.Gesellsch. Gelsenkirchen B.G.
die Selbstkosten
der Erlös
die Selbstkosten
der Erlös
1896
6,27
7.72
S >33
7,43
1899
6,68
8,92
6,55
8,89
1900
7,3i
10,22
7,i3
10,39
+%
16,6
32,3
33>7
39,8
Wir sehen, wie
bei diesen
beiden Werken in
der letzten
Hausseperiode die Selbstkosten z. Zt. sehr beträchtlich gestiegen
sind, wie aber auch die Erlöse mehr oder minder zugenommen haben.
Um noch an einigen andern Werken die Verschiedenheit von
Erlös und Gestehungskosten anzuführen:
so betrugen 1896 3 )
bei
die Gestehungskosten
der Erlös
Bochumer Bgw.Akt.Ges.
5.7°
6,64
Bonifacius
6,40
7,72
Dannenbaum
6,09
7,08
Dortmund Bgb.Akt.Ges.
8,18
6,05
Harpener Bgb.Akt.Ges.
5,70
7,89
Rheinische Anthrazit
4,99
5,08
1) Aber ebenso vorsichtig sind auch die Schlüsse aus dem nichts
sagenden
»Durchschnitte«, der wegen
beliebt ist, zu behandeln.
seiner nivellierenden Eigenschaften
oft ganz
besonders
2) Gl.A. 1896. 400. cit.
nach Köln. Ztg. 445; und Pieper,
Die Lage der Berg-
arbeiter im Ruhrrevier 108.
3) Gl.A. 1896. 400.