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2. Kosten:
a) Ausgaben:
Agenten Mk. 1 372,19
Gehälter, Löhne, Zinsen, Generalia „ 14 564,06
Provisionen „ 1628,11
Mk. 17 564,36= 23%
b) Verluste:
Abschreibungen Mk. 870,06
Verluste an Forderungen .... „ 196,65
, 1066,71 = 1,3%
3. Einkaufswert der verkauften Waren:
Tapeten-Konto Soll (einschließlich
Anfangsbestand) Mk. 58 655,48
Linoleum-Konto Soll (einschließlich
Anfangsbestand) » 13 074,20
Mk. 71 729,68
Ab Schlußbestand „ 31 605,39 „ 40 124,29 = 52%
Reingewinn Mk. 18 359,41 = 23,7%
Berechnungen:
1 : . Die Umsätze von Täpeten und Linoleum verhalten sich etwa
wie 5:1.
2. Die Kosten betragen 24,3o/o’, rund 25°/o vom Umsatz oder
46 1 / 2 % vom Einkaufswert.
3. Der Gewinn = 23,7 o/o vom Erlös oder 32o/o' der Selbst
kosten (Einkauf und Kosten), d. h. mit Mk. 100,— Barausgabe deckt
der Käufer (24,3-j-52) = 76,3 Mk. Selbstkosten.
4. Die Umsatzdauer beträgt: Verkaufs wert des duchschnitt-
lichen Lagerbestandes angenommen mit Mk. 28 000; Umsatz: 28 000
— 2,75, d. h. der Lagerbestand wird etwa 3 mal umgeschlagen.
Umschlagsdauer (365:2,75) 133 Tage. Anstatt die Verkaufswerte zu
dividieren, könnte man auch den Einkaufswert des Umsatzes durch
den Einkaufswert des durchschnittlichen (Jahres-, Monatsdurch
schnitt) Lagerbestandes teilen.
3. Beispiel (Seite 49—53).
Berechnung der Selbstkosten auf Grund einer
Gewinn - und Verlust-Rechnung (Brauerei J )).
Vormerkungen:
Die Vermögensbilanz wurde als unerheblich weggelassen.
Die Aktiva gliedern sich wie folgt:
‘) Literatur: Schaer, Der Kaufmann in der Brauerei. Zürich 1905.
Pohl-Taussing, Brauerei-Buchhaltung. 2. Aufl. Leipzig 1901.