Chittagong — Christiansand.
Iu chinesischen Städten ist der Ge-
wichtstael feinen Silbers (5 Schilling
^ U d. englisch ober 6,47 Mk.) Rech-
»nngâinļinzè; die spanischen und mejika-
nischen Dollars wie auch Silber iir Form
swn Kegeln oder kleinen Badewannen,
Syci (Seist) genannt, stub Aahlungs-
u»d Tauschmittel. Der Händler stempelt
den Wert , das Datum und seine Firma
auf. Gelangt der Dollar oder Syci in
einen andern Bezirk, so wird er abermals
gewogen und gestempelt, so daß er schließ-
uch vollkommen unkenntlich wird. Gold
m Barren nimmt man zur Bezahlung
größerer Summen nach dem Gewicht an.
Die gebräuchlichsten Maße sind: a) Län
genmaße -ITschih—32mn; lOTschih —
1 Tschang — 3,6 m; 1 Li (Wegmaß) —
0^5 m; 250 — I o des Äquators, b) Feld
maße: 1 Man — 6,31 Ar. c) Hohlmaße:
sŞchin oder Schlug — 10,si Lit.; 1 Schih
. Chittagong tspr. tschittagong), Hafenstadt
"l der britisch-ind. Präsidentschaft Ben
galen; 20,000 Einw. Deutsche Konsular-
ggentur; Comptoir d'Escompte de Paris
Sncc., Bank of Madras.
Chiwa, Chanat und seht russ. Vasal
lenstaat in Westturkistan, ca. 57,800 qkm
(lOöO QM.) mit etwa 700,000 Bewoh-'
lievu. Produkte sind: Getreide, nament
lich Weizen, Früchte, Flachs, Krapp und
viel Baumwolle (jährlich ca. 20 Mill,
kg), welche meist nach Rußland ausge
führt wird. Der Handel mit Rußland
ist aber der Unsicherheit wegen stark im Ab-
ilehmen, währeild nach Persien zu der
Verkehr durch die wasserlose Turkmenen
wüste erschwert wird.
. Christchurch (spr. -tschörtsch), Hafenstadt
ln Neuseeland und Eisenbahnstation;
0878120,043 Einw. Deutsches Konsulat;
Bank of Australasia, Bank of New Zea-
land, Natioilal Bank of Ne>v Zealand.
Christiania, Hauptstadt des König
reichs Norwegen, im Hintergrund des
110 km langen Christiauiafjordö und an
101
Maatschappij, R. Sloman (Hamburg)
und der hier domizilierten Söndenfjldk
Dampsklbselökab; (taso) 119,407 Einw
Deutsches BerufSkousulat (Amtsbezirk-
Königreich Norwcgen, im engern Sinn der
Zolldistritt E. und der Zollstättedistrikt
Horten); Börse; C. Bank og Creditkas,
Hypothekenbanken, Noröke Kreditbank.
Baumwollspinnereien, Webereien, me
chanische Werkstätten, Papier- und Öl
mühlen, Seifensiedereien, Branntwein
brennereien und Bierbrauereien, Säge
mühlen u. a. — Der Hafen ist gut und
sicher, aber 3—4 Mor.ate durch Eis un
zugänglich ; 1879 liefen
ein: 1635,Schiffe von 391,998 Tonnen
aus: 1367 - . 348,695 -
Unter den eingelaufenen waren deutsche
91 mit 7636 T. ; von deutschen Häfen
einklariert: 229 Schiffe von 48,130 T.. da
hin ausklariert: 173 Schiffe von 37,433
T. — Die Handelsflotte der Stadt
zählte 1872: 204 Segelschiffe von 98,634
T. und 17 Dampfer von 3081 T. Haupt-
einfuhrartikel 1878 (in Millionen Mark) :
Fleisch und Speck 5,»
Zucker .... 4,s
Weizenmehl . . 4o
Kaffee
Petroleum.
Branntwein
3.2
2,8
1.2
fccu Bahnen E.-Stockholm, E -Dramme»,
C.-Frederikshald; Station der Dampfer-
lniicn: Vereinigte Dampfschiffgefellschast
(Stettin), Dänische Dampfschisfgcscll-
lchaft (Lübeck), Nederlandsche Stoomboot
ferner: Steinkohlen (1,266,048 Ton.),
Reis, Salz re.; Ausfuhr von Fischen,
Zündhölzern, Eis, Nageln (Spiker), Ei
sen und Stahl, Nickelstern, kondensierter
Milch, Holzmasse, Holzpappe und Holz
papier, gehaltenen Steinen und Brannt
wein. Deutschland ist mit Ausnahme von
Steinkohle an dem Handel mit allen Ge
genständen, bei einigen sogar ausschließ
lich, beteiligt. — P l atz geb r ä u ch c. Bret
ter und Planken verkauft man hierher
nach dein »Hundert« (120 Stück) oder
beut Tylt (12 Stück). ins Ausland nach
dem laufenden Fuß, Stockfisch, Hanf, Vir-
giniatabak und Knochen nach dem Vog
(36 Pfd.), Dorsch nach dem Großhilndcrt
(120), Ziegen- und Kalbfelle nach beut
Decher (10 Stück). Verkäufe in der Regel
auf vier Monate Kredit.
Christiailsand, Stadt im gleichna-
migen (südlichsten) Stift Norwegens
Station der Bergenske og Nordenfjeldske
ĶgLSTCK
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