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nicht in Abrede gestellt werden, daß es unter Umständen und
bis zu gewissen Grenzen ein wirtschaftlicher Vorteil bleibt,
wenn bei großen Vereinigungen aus Rücksicht auf die
Geschlossenheit der Produktion manche Betriebsstätten in
die Konzentration einbezogen, d. h. für sie aufgekauft
werden, nicht um aktiv bei der weiteren Produktion beteiligt
zu sein, sondern um aufgelöst zu werden, in der
Absicht, die arrondierte Organisation und Produktionsverteilung
nicht ferner durch einen lästigen Wettbewerb zu
stören. Doch müssen hier bestimmte Schranken mit vorsichtiger
Berechnung innegehalten werden, damit nicht durch
die Kosten des Aufkaufs der Betrieb im vorhinein allzu sehr
belastet und der Vorteil der Konzentration aufgehoben werde.
In allen diesen Beziehungen ist bei den amerikanischen
Trustbildungen viel, sehr viel gesündigt worden. Ich glaube
nicht, daß man in der Regel den ungeheuren Umfang der
toten Last, mit der man die Tragfähigkeit der gigantischen
Vereinigungen belud, im voraus genau überblickt hat. In
den meisten Fällen hat man wohl einen Voranschlag gemacht,
ihn aber nach begonnenem Werk dann nicht innehalten
können, als die Summe der erforderlichen Aufkäufe sich
höher und immer höher herausstellte und ins Unerschwingliche
wuchs. Hier kam wahrscheinlich die nationale
Vorliebe für Riesenzahlen dem Mut oder der Bedenkenlosigkeit
der Promotoren zu Hilfe.
Auf einer Konferenz der „National Civic Federation“
sagte der Vertreter des Stahltrusts: „Ein Trust hat nur dann
Erfolg, wenn die Betriebsvereinigung eine Betriebsersparnis
zum Endziel hat und die Erreichung dieses Endzieles von
vornherein als gesichert betrachtet werden kann.“ Nach
dieser Richtung ist Imposantes geleistet worden. Allerdings
ist damit nicht gesagt, daß das Imposante auch immer das
Zweckmäßigste ist und seine Absicht auf die Dauer erreicht.