Full text : Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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(„Plate  dass  Trust“)  veranstaltet  hatte.  Dem  „Plate  dass
Trust“  in  Pittsburg  gehören  die  Fabriken  in  Creighton,
Tarentum,  Ford-City,  Charleroi,  Elwood,  Kokomo,  Crystal-City
  und  Walton  an;  der  Trust  kontrolliert  80  Proz.  der
gesamten  Spiegelglasfabrikation  des  Landes.  Innerhalb  der
letzten  drei  Jahre  bis  1901  hatte  der  Trust  ■—  das  wurde
in  der  Diskussion  ausgeführt  —  seine  Preise  um  100
bis  150  Proz.  erhöht.  Die  Erhöhung  rechtfertige  sich
nur  zum  Teil  durch  die  erhöhten  Preise  für  das  Rohmaterial,
die  Erhöhung  der  Löhne  könne  nicht  wesentlich  in  Betracht
kommen,  denn  sie  sei  sehr  unbedeutend.  Der  Trust  habe
es  verstanden,  den  Tarif-Bonus  selbst  über  den  Zoll  hinaus
auszunützen,  und  charakteristisch  wurde  hervorgehoben:  Ein
gigantischer  Trust,  wie  der  für  Spiegelglas,  brauche  kein  vollkommenes ­
  Monopol,  um  imstande  zu  sein,  exorbitante  Preise
zu  erpressen;  die  nicht  mittrustierten,  also  unabhängigen
Fabriken,  mit  20  Proz.  Produktion,  seien  ganz  zufrieden.
Der  große  Trust  hielte  „den  Regenschirm“  für  sie  mit,  und
„es  gibt  kein  Heilmittel  außer  dem  einfachen,  gerechten,
vom  gesunden  Menschenverstand  empfohlenen  Heilmittel,
das  in  der  Abschaffung  des  Schutzzolls  besteht.“
In  ähnlichem  Sinne  sprach  sich  damals  zu  mir  einer
der  klügsten,  erfahrensten  und  angesehensten  New  Yorker
Anwälte  aus,  der  sich  über  den  Zusammenhang  zwischen
Trustwesen  und  Schutzzoll  in  einem  an  mich  gerichteten
Promemoria  äußerte,  dem  ich  einige  markante  Stellen
entnehme.  Einleitend  betonte  mein  Freund:  „Ich  schreibe
Ihnen  weder  als  Pessimist  noch  als  Demokrat,  sondern  als
Republikaner,  und  zwar  als  ein  solcher,  der  der  Meinung
ist,  daß  »Protection«  nicht  in  »Prohibition«  ausarten  darf.
Der  Schutzzoll  sollte  bei  uns  gerechterweise  nur  insoweit  zugelassen ­
  werden,  als  er  einen  »fairen«  Unterschied  zwischen
der  amerikanischen  und  der  Auslands-Arbeit  zu  bilden  und
            
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