Full text: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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liehen Konsularämter wurden ersucht, mich bei meiner 
Studienreise in jeder Weise mit Rat und Tat zu unterstützen. 
Mein Aufenthalt in den Vereinigten Staaten hat einen 
Zeitraum von acht Monaten umfaßt. Ich habe viele 
Wochen in New York zugebracht, das den geschäftlichen 
Mittelpunkt des gesamten industriellen und finanziellen 
Aufbaus der Union darstellt. Auf meinen Fahrten durch 
das weitgestreckte Gebiet verweilte ich u. a. in Boston, 
Philadelphia, Washington D. C., Pittsburg, Cleveland, in 
Buffalo, Chicago, Milwaukee, St. Louis. Mehrere Monate 
verwandte ich auf den Besuch der westlichen Staaten bis 
zur pazifischen Küste. Ich war in Colorado, Utah, Cali- 
fornien und habe im Süden des Goldlandes Los Angeles 
erreicht. 
Zahlreichen persönlichen Beziehungen älteren Datums 
zu leitenden Männern des amerikanischen Gewerbe 
fleißes, empfehlenden Einführungen und allseitig liebens 
würdigem Entgegenkommen jenseits des Ozeans habe 
ich es zu danken, daß ich in dem genannten Zeitraum 
mehr zu sehen und zu hören vermochte, als sich in 
der Regel dem Besucher offenbart. Um von dem Ton 
der Einführungen, deren Herzlichkeit die Wege bahnte, ein 
Beispiel zu geben, lasse ich einen Abschnitt aus dem 
Geleitschreiben folgen, das ich von Herrn E. H. Gary, 
dem Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses der „United 
States Steel Corporation“, erhielt: 
„Ich bin sehr glücklich,“ so schrieb Herr Gary, 
„daß Sie und das deutsche Volk überhaupt für unsere 
Unternehmungen sich interessieren. Ich bin sicher,
	        
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