Full text: Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft

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Heute hat diese uukontrollierbare Tätigkeit völlig aufgehört, uneinlös- 
bares Papiergeld gibt es in Japan nicht mehr, sondern es ist voll 
ständig eingezogen. Des weiteren hat man selbst, vor dem für Japan 
höchst bedeutungsvollen und schwierigen Schritte nicht zurückgescheut, 
die Goldwährung einzuführen, obwohl hierdurch das Land ursprüng 
lich Gefahr lief, unter all den Silberwährnngsländern Ostasiens in 
eine isolierte Stellung zu geraten. Bereits seit dem Jahre 1897 gilt 
jedoch in Japan die Goldwährung. Das einzige Institut, welches 
heute noch das Recht der Banknotenausgabe besitzt, ist die Bank von 
Japan; die von derselben ausgegebenen Noten müssen jedoch jederzeit 
durch einen gleich hohen Betrag an Gold und Silber in gemünzten! 
oder ungemünztem Zustande gedeckt sein. Ferner ist diese Bank be 
fugt, bis zum Betrage von 120 Millionen Jen Banknoten auszugeben^ 
die durch Staatsschuldscheine, Schatzscheine, sowie durch andere absolut 
sichere Wertpapiere garantiert sein müssen. Sollte jedoch aus irgend 
welchen Gründen die Bank von Japan zu einer Mehrausgabe von 
Banknoten gezwungen sein, so ist für die, den bestiminten Betrag über 
schreitende Summe eine Steuer von niindestens 5°/ 0 an die Staatskasse 
zu entrichten (auch durch die sicheren Wertpapiere garantiert). Neben 
dieser modernen Entwicklung des Bankwesens und des Geldverkehrs ist 
dann noch als besonderer Moment die Ausdehnung der Abrechnungs 
stellen — Clearinghäuser — hervorzuheben. Die amtliche Statistik 
bringt über den japanischen Geldverkehr die folgenden Daten — in 
Millionen Jen.
	        
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