Full text : Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft

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folgendes  Bild  über  ihre  Tätigkeit  in  den  Vergleichsjahren  1903  und  1904.
Betrag  der  durch  die  Abrechnungsstellen  zu  Tokyo  und  Osaka  gegangenen ­
  Wechsel  und  Checks  in  Millionen  Jen:

Monat

Tokyo

Osaka

1903

1904

Vergleich

1903

1904

Vergleich

Januar  .  .

109.9

113.6

-j-  3.8

57.3

64.6

+  7.2

Februar.  .

117.5

132.3

14.8

65.2

69.1

+  3.9

März.  .  .

137.1

137.0

—  0.1

76.2

84.3

+  8.1

April.  .  .

138.0

145.5

+  7.5

70.2

73.7

+  3.4

Mai  .  .  .

121.3

132.5

+  11.3

61.7

72.6

+  10.8

Juni.  .  .

132.2

148.6

16.3

65.1

67.1

4-  2.0

Juli  .  .  .

125.3

146.8

4-  21.4

67.4

63.2

—  4.2

August  .  .

125.5

173.5

4-  47.9

64.8

75.2

+  10.4

September.

126.4

160.3

4-  36.9

68.0

77.9

4-  9.8

Oktober.  .

137.9

176.6

4-  38.7

73.8

77.4

4-  3.5

November  .

128.2

169.1

4-  40.9

69.2

83.1

4-  13.8

Dezember  .

162.9

217.8

4-  54.9

81.7

90.0

4-  8.2

Insgesamt.

1562.6

1854.3

+  291.7

821.2

898.6

+  77.3

Unterzieht  man  in  gleicher  Weise,  wie  dies  bisher  geschehen  ist,
den  Einfluß  des  Krieges  auf  den  Verkehr  einer  Kritik,  fo  ist  als  Gesamtausdruck ­
  dieser  Untersuchung  zu  erwähnen,  daß  die  Wirkung  als
eine  ungünstige  nicht  bezeichnet  werden  kann,  obwohl  natürlich  eine
ganze  Reihe  schädigender  Momente  hier  in  die  Erscheinung  treten,  die
unmittelbar  mit  dem  Kriege  in  Verbindung  stehen.  So  litt  z.  B.  die
Handelsflotte  zeitweilig  stark  unter  dem  Mangel  von  Schiffen,  da  dieselben ­
  für  Kriegszwecke  seitens  der  Regierung  in  Anspruch  genommen
waren.  Zwar  wurde  durch  Ankäufe  im  Auslande  und  Leihverträge
mit  fremden  Gesellschaften  diesem  Übelstande  schleunigst  die  Spitze  abgebrochen, ­
  immerhin  aber  lassen  sich  die  Wirkungen  einer  solchen  Knappheit ­
  an  Schiffsraum,  selbst  durch  reichliche  Inanspruchnahme  fremder,
neutraler  Schiffe  zu  Kausfahrteizwecken,  nicht  verwischen.  Begünstigend
wirkte  hierbei  immer  der  Umstand,  daß  es  Japan  gelang,  die  Seeherrschaft ­
  in  seinen  Händen  zu  behalten.  Auf  dem  Lande  wirkte  die
starke  Inanspruchnahme  der  Eisenbahnen  zil  Kriegstransporten  auf  den
allgemeinen  wirtschaftlichen  Verkehr  ebenfalls  sehr  hemmend,  zumal
auch  alle  Neubauten  und  Verbesserungen  an  Eisenbahnen  und  Eisenbahnlinien ­
  mit  Ausbruch  des  Krieges  sofort  zurückgesetzt  waren,  sofern
sie  sich  eben  nicht  als  unumgänglich  notwendig  erwiesen.  Diese  Notwendigkeit ­
  wurde  natürlich  mehr  durch  strategische  Momente  bestimmt,
als  in  Rücksicht  auf  den  japanischen  Handel.  Das  Verkehrswesen  zu
Lande  wurde  daher  durch  den  Krieg  stärker  reduziert  als  die  Schiffahrt.
Trotzdem  also  der  Krieg  für  das  Verkehrswesen  eine  Reihe  von
            
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