Full text : Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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Zufammenhang  mit  der  Wohlfahrtzentrale;  zwifchen  dem  nationalen
Frauendienft  und  der  Wohlfahrtzentrale  befteht  eine  unmittelbare  Arbeitsgemeinfchaft.

Durch  Anlehnung  an  die  Stadtverwaltung  bildet  die  Wohlfahrtzentrale
vermöge  ihres  unabhängigen  Charakters  in  vielen  Fällen  eine  wertvolle
Ergänzung  der  naturgemäß  an  engere  und  ftarrere  Grenzen  gebundenen
behördlichen  Kriegsfürsorge.  Durch  allfeitiges  Hand-in-Hand-arbeiten  ift
unfruchtbaren  Zuftändigkeitsfragen  der
Boden  entzogen.
Die  Leitung  der  Wohlfahrtzentrale
liegt  in  Händen  des  Vorfißenden  und
der  im  Rathaus  befindlichen  Gefchäftsftelle.
  Die  Wohlfahrtzentrale  zählt  1200
ftändige  und  2100  vorübergehend  tätige
ehrenamtliche  Mitarbeiter,  fowie  540  befoldete
  Angeftellte.  Die  Höchftzahl  der
zeitweilig  von  der  Wohlfahrtzentrale  in
eigenen  Werkftätten  und  mit  Heimarbeit
befchäftigten  Perfonen  beträgt  rund  10000.
Die  Wohlfahrtzentrale  unterhält  eine
eigene  Vertretung  in  Berlin,  welche  durch
einen  höheren  Offizier  z.  D.  ausgeübt
wird.  —  Dem  Verkehr  zwifchen  den  verfchiedenen
  Dienff-  und  Arbeitsräumen  der
Wohlfahrtzentrale  und  dem  Publikum
dienen  28  an  das  ftaatliche  Fernfprechneff
angefchloffene  Apparate.  Die  laufende  Korrefpondenz  wird  auf  17  Schreibmafchinen
  erledigt.
Wirtschaftliche  Durchbildung.
Gebieten  der  Umfang  und  die  Vielfeitigkeit  der  Tätigkeit  fchon  an
fich  die  Durchführung  ffrenger  Ordnung,  fo  gilt  auch  für  die  Wohlfahrtspflege ­
  in  vollem  Umfange  das  wirtfchciftliche  Kriterium  des  Krieges.  Zum
Durchhalten  i|t  gegenüber  der  erforderlichen  Großzügigkeit  die  peinlichfte
Kraft~  und  Materialerfparnis  unerläßlich.
Aller  Initiative  und  Dispofition  muß  deshalb  wirtfdiaftlicher  Sinn  innewohnen, ­
  jeder  Berechnung,  die  fyffematifche  Fefiftellung  und  Ueberwachung
des  tatfächlichen  Ergebniffes  folgen.
            
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