100 Deutschlands Auslandsanleihen,
den Fällen vom 1. Januar 1925 datiert und bis zum 1. Januar 1940
zu tilgen, und zwar je ein Zehntel in den. Jahren 1931 bis 1940
durch Auslosung zu pari. Von 1931 ab kann auch eine vertärkte
Auslosung stattfinden.
Die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
hat der englischen Firma Guinness, Mahon & Co eine
61% % Pfandbriefserie überlassen, für welche von dieser Zertifikate
bis 18. Juli 1927 aufgelegt wurden. Die Pfandbriefe sind auf
den Namen der Royal Bank of Scotland hinterlegt, die entsprechend
die Zertifikate gegengezeichnet hat. Die Tilgung erfolgt
ab 15. September 1932 durch Ankauf bis zu pari bzw. Auslosung
mittels eines kumulativen Tilgungsfonds, der halbjährlich einzuzahlen
ist. Eine vorzeitige Tilgung ist mit 45tägiger Voranzeige
erstmalig zum 15. März 1932 zulässig. Der Preis betrug für je
2000 GM — 98 £ bei einem Kurs von 95% % 93 £ 11 sh 10 d.
Der dem provisorischen Zwischenschein angeheftete erste Zinsschein
lautete über 18,16 GM je 2000 M.
Am 25. August 1927 ließen die Bayerische Hypotheken-
und Wechselbank und die Bayerische
Vereinsbank gemeinsam je 3 Mill. 4 6% % kapitalertragssteuerfreie
Goldpfandbriefe in Holland und je 3 Mill. AM in Schweden,
also zusammen 12 Mill. M zu 95% % auflegen, und zwar für
Wohnungsbauzwecke. Die Pfandbriefe sind bis 15. September
1932 untilgbar und können dann bis spätestens 15. September 1962
mit einmonatiger Voranzeige zu pari ausgelost oder im ganzen gekündigt
werden.
Nach der Denkschrift der Beratungsstelle für Auslandskredite
hat ferner die Gemeinschaftsgruppe deutscher
Hypothekenbanken die Befürwortung der Unterbringung
von 10,8 Mill. 4% Kommunalobligationen im Auslande erhalten.
Die der Gemeinschaftsgruppe angehörende Deutsche Hypothekenbank
(Meiningen) hat durch Zirkular in London
im Oktober 1925 5 Mill. 4 8 % Kommunalobligationen zu 95 %
oder £ 93.2.8 je Obligation von 2000 4 angeboten. Im ganzen
hat die Bank nach ihrer Angabe nur rund 6 Mill. 4% Kommunalobligationen
im Auland untergebracht; ein nicht unerheblicher
Teil soll sich aber in Händen von Auslandsdeutschen und
auch wieder in Händen von Inlandsdeutschen befinden. In
Holland wurde im Februar 1925 ein größerer Posten 8 % Goldpfandbriefe
der Gemeinschaftsgruppe deutscher Hypothekenbanken
zu 88 % (durch die N. V. Hugo Kaufmann & Co’s Bank)
untergebracht. Mit der Bankfirma Brown Brothers & Co, Neuyork,
waren Verhandlungen wegen Uebernahme einer Anleihe,
offenbar ähnlich derjenigen der Sächsischen Landespfandbriefanstalt,
geführt worden, aber nicht zum Abschluß gelangt. Da
Brown Brothers Zahlstelle für die Zinsscheine einer Serie VIa