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Tabelle XL
Binnenschifîahrt,
1913.
Herkunft
oder
Bestimmung
Sdnffseingang
Schiffsausgang
Zahl
Sfers 3; )
Zahl
Sters
Binnenland . .
83.276
6.014.094
32.264
5.679.007
Deutschland .
3.872
3.07O.014
3.592
2.405.495
Frankreich
478
130.731
703
199.363
Holland . . .
6.330
801.128
7.232
1.643.044
însgesamt
43.956
10.021.976
43.791
9.926.909
Die Statistik unterÿcheidet die Binnenschiffe nicht hin-
sichtlich der Flagge, doch ist die Annahme jedenfalls zulâssig,
daB weitaus die Mehrzahl der groBen Kâhne, die vom Rhcin
kommen oder dahin fahren, die deutsche Flagge führt. Die
Liste der hauptsâchlichsten Reedereien, die eine Zweignieder-
lassung in Antwerpen haben, dürfte dieser Annahme als Stütze
dienen konnen. Es sind u. a. die îolgenden: Mannheimer Lager-
haus-Gesellschaft, Deutsch-belgische Schiffahrts-Geseîlschaft,
Union Rheinschiffahrts-Gesellschaft, Karl Scliroers, Rheinisch-
Westfâlisches Kohlen-Syndikat usw.
Die Anwesenheit einer so groBen Anzahl Kâhne, die not-
wendigerweise Wettbewerb nach sich zieht, übt auf den Handeî
und die Industrie dieselbe günstige Einwirkung ans, die wir für
den Seeverkehr feststellen konnten.
Antwerpen darf übrigens den Nebenverkehr, der ihm ans
dem Wassertransport von und nach Deutschland erwâchst, in
keiner Weise aufier Acht lassen. Es muB ihn, wie De Leener
sagt, so viel wie moglich zu lôrdern suchen. „Das geiingt ihm
denn auch, wie die wâhrend der letzten zehn Jahre festgesteîlte
auBerordentliche Zunahme der Tonnage der Rheinschiffe be-
zeugt, die nach Belgien gingen oder daher kaxnen, d, î. fast
ausschlieBlich Antwerpen als Bestimmungs- oder Ausgangs-
plaz hatten, Dieser Verkehr, der für 1901 nur 2% Mill, t be-
trug, erreichte 7,7 Mill. t für 1910."
Wir verdanken diesen Zuwuchs, der dem Hafen von Rotter
dam direkt entzogen wurde, der Vorzugsstellung unseres