Full text : Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz

eigenen  Bedarf  erzeugt  (Weizen,  Gerste,  Roggen,  Holzbrei,
Kîeien,  Eisenerz,  Rohkupfer  usw.)  :

1.183.872

1.120.590

656.234

466.110

63  280

527.638

c)  Waren,  die  verarbeitet  worden  sind  (enthülster  Reis,
roher  und  gepochter  Flachs,  Wollwaren,  Diamanten  usw,):

712.184

370.341

135.475

266.986

341.841

608.827

Wenn  wir  ailes  zusammenfassen,  erscheinen  die  Zahlen
nach  ihrer  Berichtigung  folgendermafien  (in  Tausenden  Fr.):

Eigenhandel:

Ziffern

Amtliche

Berichtigte

Einfuhr:

3  704  316

2  805  195

Ausfuhr:

2  809  723

1  876  728

Durchfuhr:

Eingang:

2  290  366

3189  487

Ausgang;

2  290  366

3  223  361  9 )

Gesamthandel:  11094  771  11094  771
Demnach  belâuît  sich  der  Transit,  der  nach  den  amtlichen
Angaben  nur  42  %  des  Gesamthandeis  ausmacht,  in  Wirklichkeit
  auf  58%  desselben,  wohingegen  der  Eigenhandel  von  58
auf  42  %  herabsinkt;  die  Durchfuhr  übersteigt  also  den  Eigenhandel ­
  um  38  %.
Wenn  man  die  Durchfuhr  (im  Ausgang)  als  Ausfuhr  betrachtete
  und  dem  Ausfuhr-Eigenhandel  gegenüberstellte,
ergâbe  sich  selbst,  daB  sie  letzteren  um  75  %  oder  etwa
1,3  Milliarden  übersteigt,
Nun  betrifft  die  Berichtigung  gerade  Produkte,  die  wir  auf
dem  Seewege  einführen,  und  da  die  anderen  belgischen  Hâfen
—  darüber  sind  sich  aile  beîugten  Leute  einig  —  für  den  Durchfuhrverkehr
  dieser  Waren  nicht  in  Betracht  kommen,  konnen
wir  uns  ein  Bild  von  der  überwiegenden  Bedeutung  des  Transits
in  der  Einfuhr  über  Antwerpen  machen,
Und  in  bezug  auf  die  Ausfuhr  seewarts  ist  die  Lage  annâhernd
  dieselbe.

°)  Wie  hieraus  ersichtlich  ist,  hat  Prof.  De  Lannoy  mit  dem  erhôhten
Wert  der  Durchfuhr  b  eim  Ausgang,  der  den  vom  Lande  erzielten  Bruttogewinn
  darstellt,  Rechnung  gehalten.
            
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