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häufig sogar Personen mit einem leichten Anflug von
Liberalismus — fürchtet und haßt mich. Die andere
Partei, zu welcher der übrige Teil der Bourgeoisie und
das Volk gehört, achtet, liebt mich, verehrt mich sogar
nicht selten. Für diese bin ich ein Mann von größtem
Genie und von einem fast übermenschlichen Charakter,
von dem sie die größten Taten erwarten. Jene, die
Feinde, erwarten wohl auch große Taten von mir. Aber
eben deshalb, weil sie mich mehr fürchten als irgend
jemand anders, hassen sie mich so unbeschreiblich, daß ich
Ihnen keinen richtigen Begriff von diesem alles ver
schlingenden Haß geben kann.
Sie suchen mich fortwährend zu verfolgen. Es ist
wahr, auch meine Feinde achten mich innerlich ebenso
sehr wie meine Freunde, häufig sogar noch mehr, weil
sie mich noch besser erraten.
Aber gerade deshalb, weil sie mich im geheimen achten,
haben sie immer gesucht, mich um so mehr zu verleumden;
denn Verleumdung ist die einzige Waffe dieser ange
faulten Parteien, welche den langsam sich herannahenden
Tod in sich selbst fühlen. Ich schritt immer mit erhobener
Stirn daher, mit Verachtung auf den Lippen, mit der
Waffe in der Hand, immer siegreich, stets die Lüge nieder
schmetternd, die Verleumdung verwirrend, über den
Haß triumphierend. Aber dadurch habe ich noch mehr
Haß auf mich gehäuft, der um so wütender ist, als er
immer machtlos gegen mich war, und weil ich aus allen
gegen mich gerichteten Angriffen immer reiner und
glänzender hervorgegangen bin. Sie wissen es ja,
Sophie, daß nichts den Haß mehr nährt als Ohnmacht
und Niederlage.