§ 50. Arbeit.
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sorgenden leichteren seine Arbeitskraft wenigstens nicht möglichst
vorthcilhaft aus. Schwächere Kräfte könnten dagegen ohne
Arbeitstheilung entweder gar nicht, oder doch nur viel weniger
gut bei Ausführung von Arbeiten mithelfen, deren einzelne Theile
unterschiedlich schwer sind.
genier werben bei % bie 3%%; nnb öeitberiufte
erspart, welche mit Arbeitswechsel und dem Uebergange von
einer Arbeitsverrichtung zur anderen stets mehr ober weniger
verbunden sind.
Diese Verluste sind um so bedeutender, je häufiger wiederholt
solche Unterbrechungen eintreten, und je gänzlicher mit Ver
änderung der zeitweiligen Beschäftigung gleichzeitig der Arbeitsort,
die Art der benutzten Arbeilshilfsmittel und anzuwendenden
Handgriffe, oder die Richtung des Denkens gewechselt »verden
muß.. Jedwede Arbeit fördert erst recht, nachdem sie in Gang
gekommen und der Arbeitende in sie hineingekommen ist, weshalb
auch das Maß des Dabeibleibenkönnens immer so wesentlich
mitentscheidend für die Größe der zu beschaffenden Arbeitsleistung
wird
Außerdem begünstigt sie insbesonbere noch die Auf
findung förderlicher Verfahrungsweisen und Arbeitshilfs
mittel, sowie insofern auch die ausgiebigste Benutzung letzterer,
als jeder Arbeiter alsdann weniger vielerlei verschiedene
braucht, nub die wirklich benöthigten ununterbrochener wirk
samst anwendet.
Stetes Beschäftigtsein mit einerlei gleichartiger Arbeit läßt
am sichersten lvahrnchmen und daraus kommen, loie selbige mit
möglichst wenig Aufwand an Mühe und Zeit am zweckmäßigsten
auszuführen ist, welche Hilfsmittel dabei am besten zu gebrauchen,
und in welcher Weise diese wieder am erfolgreichsten zu hand
haben sind.
Im Ganzen wird somit bei Arbeitstheilung, weil sie nicht
nur btc persönliche Leistungsfähigkeit aller dabei zusammen
wirkenden Arbeitskräfte und die verhaltnißmäßige Betracht
lichkeit des gesummten Arbeitserfolges steigert, sondern auch
wesentliche Kostenersparnisse herbeiführt, mehr geleistet und
Schaber, BeUSwitthschaftslehrc. 3. Anfl. 8