Full text : Die Arbeiterfrage

Ich  wünsche  mich  so  fiel  Vermögen  das
Ich  einen  gesunden  Und  auskömmlichen
Lebenswandel  führen  kann.  (4.  t.)  (M.  S.]
Eine  Trennung  von  Staat  und  Kirche,  den
gesetzlichen  Achtstundentag,  Abschaffung
der  Akkordarbeit.  (1.)  [M.  S.]
Den  einen  Wunsch  werden  Sie  wohl  aus
meinen  Antworten  herauslesen:  Fähigkeiten ­
  will  ich  mir  erwerben,  damit  ich  gerüstet ­
  bin,  mitzuhelfen  an  dem  Aufbau
einer  neueren,  besseren  Welt.  (3.  t.)  [M.S.]
Ich  habe  die  Hoffnung,  daß  es  uns  einst
gelingen  wird,  die  heutige  Gesellschafts-  '
Ordnung  zu  stürzen  und  an  deren  Stelle
eine  andere  zu  setzen,  zum  Wohle  und
zum  Segen  der  ganzen  Menschheit.  Es
werden  kommen  Einst  die  goldnen  Zeiten,
wo  sich  die  Menschen  nicht  um’s  Vorrecht ­
  streiten,  wo  Friede  und  Gerechtigkeit, ­
  bilden  höchste  Erdenseeligkeit.
Wünschen  werde  ich  daß  ich  einst  die
Augen  schließen  werde,  mit  dem  Bewußtsein, ­
  mitgekämpft  und  mitgestritten  zu
haben  an  einer  großen  Sache,  Die  es  wohl
wert  ist,  daß  man  Ihr  das  Leben  weiht.
Außerdem  wünsche  ich  mein  Leben
schließen  mit  dem  Wunsche  mir  selbst
genügt  zu  haben.  (2.)  [M.  B.]

25

26

27

28

22,—

24,—

25,—

Kernmacher ­

Former

45,-Nähma-





Dreher

29

36,—

Werkzeug ­
 ­


Ich  wünsche  mir  ein  Leben,  das  in  zäher,
selbstge,wollter  Arbeit  aufgehen  soll.  (1.)
[M.B.]

234

V
<
Jhr.

30

C  1  ■*-*
ä  c  «2
o  c
'S  “  T3
y  o  u.
Sfe  ä?
Q  >

M.

M
e
3
M

Z
<

<u
00

25,-Schmied



Die  Hoffnungen  habe  ich  begraben,  an  der
nackten  Wirklichkeit  geht  sie  zugrunde.
(2.)  [M.S.]

31

3

25,—

Metallarbeiter ­


Wenn  man  wünscht,  träumt  man  zu
gleicher  Zeit,  und  so  will  ich  träumen,  daß
ich  unabhängig  wäre,  eine  Arbeit  verrichte,
woran  ich  Freude  hätte.  In  allem:  Mensch
sein.  Stark  und  mutig  möchte  ich  sein,
jede  Schwäche  unterdrücken,  gern  und  oft
meinen  Nächsten  helfen.  (2.)  [M.  S.]

32

24-Bau-




Ich  habe  meine  Hoffnungen  und  Wünsche
auf  nichts  gestellt.  (4.)  [M.  S.]

33

1  40,—

Schlosser ­


33

3

Eisenhobler ­


Wohl  habe  ich  den  Wunsch,  einige  Zeit
im  Sommer  frei  zu  sein,  mich  als  Mensch
fühlen  zu  können.  Hoffnungen  habe  ich
nicht,  sie  trügen  zu  oft,  aber  die  Überzeugung ­
  und  den  festen  Willen,  als  Genossenschaftler ­
  weiter  durch  mögliche  Vereinigung ­
  von  Ideal  und  Wirklichkeit  meine
Pflicht  zu  tun,  für  die  ich  notwendigerweise ­
  mit  Einsetzen  der  ganzen  Person
kämpfen  werde.
Ich  wünschte,  daß  jeder  organisirte  Arbeiter ­
  sich  und  der  Jugend  den  Grundsatz
einpräge:  Was  Du  willst,  daß  man  Dir
nicht  tu’,  —  das  füg’  auch  keinem  Andern
zu!  —  und  hiernach  handle.  (1.)  [M.B.]
Hoffen  und  Wünschen  möchte  man,  daß
allen  Menschenkindern  die  Möglichkeit
235
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.