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Ähnliche Angaben erhielt man über die Kustari in Chwa-
lynsk.*)
Der reine Verdienst der Gewerbetreibenden macht in Prozen
ten des Materialwertes aus:
bei Matten- im Joch- im Handschuh- im Riemen
flechterei gewerbe gewerbe gewerbe
Ankauf des Rohmaterials
auf den Märkten 148 186,86 70 41,25
Das Rohmaterial liefert
der Verleger 133 44,22 22 15
Auch aus diesen Angaben geht deutlich hervor, daß die Ge
werbetreibenden beim Ankauf von Rohmaterialien übervorteilt
werden. So sehen wir, daß auf einer gewissen Entwicklungsstufe
des Gewerbes mit der Zunahme der Handwerkerzahl die Notwendig
keit einlritt, zur Arbeit für den Zwischenhändler seine Zuflucht zu
nehmen, um die Gewerbeerzeugnisse absetzen zu können. Dieser
Schritt, den die Handwerker tun, und der die Rayonwirtschaften
zu einer Volkswirtschaft verbindet, erhöht zunächst den Verdienst
der Handwerker und gestattet einer größeren Anzahl von ihnen,
darin eine Beschäftigung zu suchen. Gleichzeitig steigt aber die Ab
hängigkeit der Gewerbetreibenden von den Zwischenpersonen,
die ihnen nicht nur die Erzeugnisse abnehmen, sondern auch das
Material liefern.
Indem also der Gewerbetreibende seinen Verdienst erhöhen
will, muß er einen immer steigenden Teil seines Produktes an den
Zwischenhändler abtreten. Bald wird er zu einem einfachen
Hausarbeiter herabgedrückt, der alles vom Verleger erhält und
nur noch gegen Stücklohn arbeitet.
Ein Vergleich des Umfanges der Produktion auf verschiede
nen Entwicklungsstufen des Gewerbes beweist, daß zunächst eine
Erhöhung dieser Produktion ohne Änderung der Produktions
technik eintritt. Diese Entwicklung führt zur Bildung der Volks
wirtschaft, während die Einführung der Maschine den Übergang
zur Weltwirtschaft bedeutet.
•) Diese Enquete ist dank der reaktionären Semstwo noch nicht
veröffentlicht.