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hältnisse und des verschiedenen Grades der Bevölkerungsdichte
sind, — vorteilhaft wird. So tauschen
die Hirtenvölker Produkte der Viehzucht, die Ackerbau treibenden
Völker die Erzeugnisse der Landwirtschaft usw. aus. Die Entwicklung
des Handwerks bringt einen Tauschverkehr in Gewerbeerzeugnissen.
Aber all diese Stadien des Tauschverkehrs
mit Produkten, die in den angeführten Wirtschaftsorganisationen
hergestellt werden, zersetzen die alte Natural- und Handwerkerwirtschaft
noch nicht, die Jahrhunderte- und sogar jahrtausendelang
dauert.
Eine neue Produktionsform bildet, wie wir gesehen haben
das Kustargewerbe, das aus dem Handwerk entstanden ist und
dem Kapitalisten einen Profit abwirft. Es bedeutet den Einzug
einer kapitalistischen Produktionsweise. Gleichzeitig verwandelt
das Handelskapital die isolierten, selbständigen Natural- und
Stadt wirtschaften in eine Volkswirtschaft.
Aus unserer Charakteristik der isolierten Gemeinde- und
Rayonwirtschaft sieht man, daß sowohl die eine als auch die andere
eine gewisse Vereinigung produktiver Arbeitskräfte in einer
einzelnen Wirtschaft oder in einem Komplex von Wirtschaften
darstellt. Diese Wirtschaften können völlig voneinander isoliert
existieren. Ein Rayon kann alle Beziehungen zu den anderen
Gebieten lösen, ohne dabei das eigene Wirtschaftsleben zu stören.
Und in der Tat bildete jede mittelalterliche Stadt mit den umliegenden
Dörfern einen Staat im Staate, wobei die einzelnen
Städte wirtschaftlich voneinander mehr getrennt waren, als die
heutigen Staaten.
Wann wird aber das wirtschaftliche Band zwischen den
Städten gefertigt? Erst dann, wenn jede Stadt nicht nur für sich
und die urmliegenden Dörfer produziert, sondern auch für die
entfernteren Märkte, folglich, wenn das Handwerk zu einem
Kustar geworden ist.
Solange die Zahl der Handwerker gering ist, solange sie hauptsächlich
für den lokalen Markt arbeiten und nur den Überschuß
ihrer Erzeugnisse an die Händler verkaufen oder selber nach anderen
Städten ausführen, ist auch das wirtschaftliche Band, das die