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100 Arbeitstage notwendig sind, durch (a) Rindfleisch (50 Tage)
oder (b) Hausgeflügel (200 Tage) oder (c) Küchelfleisch (400
Tage); (a) Kraut (50 Tage), oder (b) Spargel (200 Tage); (a)
Kwas (10 Tage), oder (hj Bier (100 Tage), oder (c) Met (300 Tage).
Wir erhalten somit folgende Tabelle:
I
50
100
II
50
200
400
III
50
200
IV
10
100
300
Da die Wirtschaft, wie wir vorausgesetzt haben, nur über
400 Arbeitstage verfügt, die sie für die Gewinnung von Nahrungsmitteln
verwenden kann, so wird sie naturgemäß nicht die Produkte
hersteilen, die den größten Arbeitsaufwand erfordern:
(I b 100 + II c 400 -f III b 200 + IV c 300 = 1000 Tage). Begnügt
sie sich mit den minderwertigen Produkten, so wird ihr ein
Überschuß an Zeit bleiben, nämlich 400—160 (I a 50 -f- II a 50 -f-III
a 50 + IV a 10 = 160), d. h. 240 Tage. Sie kann sich deshalb
erlauben, einige Produkte höherer Qualität herzustellen.
Für unsere Wirtschaft sind also die Produkte der ersten
Reihe (a) Gegenstände von größter Wichtigkeit, und sie werden
auch am meisten gebraucht, weil sie am wenigsten Arbeit erfordern.
Die Produkte der zweiten Reihe werden als Gegenstände
des Wohlstandes betrachtet, die der dritten Reihe als Luxusgegenstände,
die vielleicht nur an Feiertagen gebraucht werden.
Der relative Wert jedes einzelnen Produktes wird in der
Wirtschaft nach der Arbeitsmenge bestimmt, die seine Herstellung
erfordert, und nicht nach seinen Gebrauchseigenschaften. Im
Nordural oder in Nordsibirien hat der (für den Europäer) teuerste
Fisch weniger Wert als das Brot, weil die Gewinnung von Brot
mehr Arbeit erfordert, als die des Fisches oder auch die des Wildes.
Der „subjektive“ Wert wird seinerseits durch den relativen
Wert, d. h. durch die notwendige Arbeitsmenge bestimmt.
Für den Bewohner Sibiriens hat Obst einen größeren subjektiven
Wert als Fisch und Wild, weil man in Sibirien Obst nur in Treibhäusern
erhalten kann, während der Fischfang oder die Jagd nur
wenig Arbeit erfordert.