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a) den Verkehr mit den unter Ii) und II i) aufgeführten Ge
bieten auf der bisherigen Höhe zu halten und
b) dem Verkehr mit den unter I2) und II2) aufgeführten
Gebieten einen Weg zu schaffen, auf dem sich durch
Bremens Vermittlung ein größerer Warenstrom ungehindert
bewegen kann.
Von bemerkenswerten Änderungen, die sich in den letzten
zwanzig Jahren ereigneten, erwähne ich nur:
Merklich verbessert hat sich der Warenhandel Bremens ver
hältnismäßig in der
Einfuhr von England, Holland und Australasien und in der
Ausfuhr nach Europa total, England, Holland, Südamerika
und Australasien.
Merklich verschlechtert hat sich der Warenhandel Bremens
verhältnismäßig in der
Einfuhr von Belgien, Dänemark, Skandinavien, Rußland,
Mittel- und Südamerika, Asien, (China! Britisch-Ost-
indien!) und Afrika und in der
Ausfuhr nach Belgien, Schweden, Asien (Britisch-Ost-
indien!) und Afrika.
9. Bremens Schiffsverkehr.
Im Anschluß an die Besprechung des Warenverkehrs Bremens
sei es gestattet, auch seinen Schiffsverkehr kurz zu beleuchten.
Ist doch die Schiffahrt dasjenige Element, welches im Leben einer
Seestadt die wichtigste Rolle spielt und dem Güterverkehr erst
seine Richtung gibt,
Vorweg sei bemerkt, daß die Bewältigung des Wasserverkehrs
Bremens hauptsächlich durch eigene Schiffe erfolgt. Bei der
Beheimatung verschiedener großer Dampfergesellschaften in Bremen
ist dies ja nicht anders zu erwarten. Im Gegensatz zu der »Inter
nationalität« anderer Häfen, die z. T., wie Antwerpen, ganz von
fremder Gnade leben, ist diese Selbständigkeit, diese Bodenständig
keit mit ungeteilter Freude zu begrüßen.
Nach dem Statistischen Jahrbuch für das Deutsche Reich,
Jahrgang 1909, kamen im Jahre 1907 von dem gesamten Seever
kehr aller deutschen Häfen in einkommender Fahrt auf die
deutsche Flagge
Schiffe mit Ladung 71126 Schiffe mit 14630267 Reg.-Tons
„ in Ballast oder leer 8397 „ „ 1191386 „
Zusammen 79523 Schiffe mit 15821653 Reg.-Tons