Full text : Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg

(

*

£

o
co

O
^4
cd
■vi
>
-"j
o
3-  00
n>
i/>  CD
2  00
”>  >
o  00
|  O
Q_  tD
Q.  CD
O  «>
c
3
B

101  —

ms  Paumgartner  verlassen,  bleibt  uns  nur  noch
auf  sein  Familienleben  einen  kurzen  Blick  zu

ISpJsp

I

Hans  Paumgartners  Familienleben.
ie  Hans  Paumgartners  mit  Regina  Fugger  entlsser
  drei  Töchtern  vier  Söhne,  deren  Erziehung
•nit  grösster  Sorgfalt  überwachte.  Beruhte  doch
eine  ganze  Hoffnung  für  die  Zukunft  seines  Ge-Erasmus
  in  dem  bekannten  Brief  an  Johannes
imt  ausführlich  auf  die  Erziehungsmethode  Paum-■prechen:
  „Nullum  omnium  (sc.  filiorum)  destinavit
aut  aliis  sordidioribus  artibus.  Ad  eruditionem,  ad
d  gerenda  Principum  ac  Reipublicae  splendida
tuit  omnes,“  rühmt  der  Humanist  und  schildert
len  Lebensgang  der  einzelnen  Söhne 1 ).  Nachdem
luse  durch  einen  Hofmeister 2 )  vorgebildet  waren,
der  Vater  nach  Frankreich  und  Italien,  wo  sie  auf
L >itäten  in  den  Wissenschaften  von  ausgezeichneten
:errichtet  wurden  und  sich  weltmännische  Bildung
Der  älteste  Sohn  Hans  hörte  in  Bourges  in  den
0/31  bei  den  Juristen  Alciatus  und  Viglius  von
md  kam  dann  an  den  Hof  der  Königin  Maria  von
T.mi  opera  omnia  ed.  Clericus  III  1480  F.
olcher  war  längere  Zeit  Franziscus  Rupilius  in  der  Familie
Q  Jahre  1527.  Er  nennt  sich  im  Familienkodex,  in  den  er
—49  a  die  obenerwähnten  Statuten  des  Paumgartnerschen
sintrug:  L.  L.  doctor,  Ratisbonensis  et  Brixinensis  ecclelicus
  atque  tune  temporis  (1541)  Rev.  ac  Illustr.  episcopi
Brixinensis  dni  Christophori  Fux  a  Fuxperg  cancellarius  ac
f“nobilis  domini  Joannis  Panmgartneri  cliens  deditissimus.
1  von  Z  a  s  i  u  s  (bei  Riegger  Zasii  epistolae  S.  434)  als  Er-Ihne
  Paumgartners  erwähnt  und  ist  identisch  mit  jenem
upilius,  der  mit  Erasmus  und  Nausea  in  brieflichem  Verkehr
lupilius  nur  eine  Latinisierung  des  Namens  „Rothut“  ist,
f  tieinlich  der  o.  S.  81  genannte  Pfleger  von  Hohenschwangau,
thut,  ein  Verwandter  von  ihm.
Alciatus  sandte  Paumgartner  die  Ausgabe  der  Pandekten
er  nach  Bourges  zum  Geschenk,  ca.  1530  (Stintzing:
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.