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der andern her. Es kommt nicht darauf an, ob die Gesell
schaft auf eine unbestimmte Dauer oder nur für eine be
stimmte Zeitdauer gegründet rvurde, denn schliesslich ist
keiner Gesellschaft eine ewige Zeitdauer beschieden, und
sie muss einmal liquidiert werden 1 ).
’) Die Funktion der Amortisation wird durch ein Beispiel am
besten erläutert. Angenommen: Eine Gesellschaft mit einer Million
Grundkapital, Dauer 20 Jahre. Die Produktionsfähigkeit der An
lagen erleidet während dieser Zeit keine nennenswerte Einbusse
und behauptet in der Bilanz den gleichen Wert. Sie zeigt also am
Anfang folgendes Bild:
Aktiven: Passiven:
Installationen . . . 1,000,000 Aktienkapital . . . 1,000,000
Vorräte etc 300,000 Obligationen .... 300,000
Summa 1,300,000 Summa 1,300,000
Am Schlüsse des ersten Geschäftsjahres zeigt die Bilanz, ohne
Gewinn und Reserven zu berücksichtigen, sondern nur die Amorti
sation, folgendes Bild:
Aktiven: Passiven:
Installationen . . .
Kassa etc
Vorräte etc
1,000,000
50,000
300,000
Aktienkapital . . .
Amortisationskonto .
Obligationen ....
1,000,000
50,000
300,000
Summa
1,350,000
Summa
1,350,000
Nach dem 20. Ja
hre:
Aktiven:
Installationen . . .
Kassa etc
Vorräte etc
1,000,000
1,000,000
300,000
Passiven:
Aktienkapital . . •
Amortisationskonto .
Obligationen ....
1,000,000
1,000,000
300,000
Summa
2,300,000
Summa
2,300,000
Nach dem 20. Jahre wird aber der Posten Installationen ver
schwinden, etwa infolge eines Heimfallsrechtes, wegen Ablauf der Kon
zession, oder weil sie infolge des Gebrauches abgenützt sind. Dieser
Posten wird also aus der Bilanz gestrichen, und wir haben wieder die
Anfangsbilanz mit dem Unterschied, dass der Posten Installationen
verschwunden ist, aber dessen Gegenwert in Geld vorhanden ist.
Angenommen nun, dass die das Grundkapital repräsentierenden
Anlagen noch einen gewissen Wert haben, so ist das ein Gewinn